Vom Bloggen und Kommentieren an sich
Jeder Blogger hat im Laufe seiner Karriere mindestens einmal eine Sinnkrise und fragt sich, warum er das eigentlich macht.
Als Blogger der ersten Stunde habe ich viele mir lieb gewonnene Blogs nach einigen Jahren verschwinden sehen, aus Gründen wie Zeitmangel, anderen Interessen, wegen Anfeindungen von Außen oder gar weil zu wenig Feedback kam. Gerade das Feedback der Leser, macht das Bloggen aber erst interessant. Man kann über die Kommentare des Beitrags diskutieren und Meinungen austauschen und nicht selten kommt man seinen Lesern dadurch auch näher, virtuell oder im wahren Leben. Wir haben in den letzen Jahren einige Menschen über das Blog kennengelernt, ein paar sind davon sogar zu sehr guten Freunden geworden. Das wäre nicht passiert wenn wir unsere Beiträge nicht gegenseitig kommentiert hätten.
Feedback ist wichtig, auch wenn viele das Gegenteil behaupten
In letzter Zeit bemerke ich aber das Kommentare (nicht nur in unserem Blog) seltener werden, bzw. das kaum neue Leser kommentieren. Zwar wird unser Blog auch noch gelesen, wie mir die Statistik beweist, aber es kommentieren, wenn, dann meistens die gleichen. Das soll jetzt bitte nicht falsch verstanden werden. Treue Leser sind ein sehr wertvolles Gut und ich bin stolz darauf, das einige unserer Blog auch nach so vielen Jahren noch verfolgen und zu unseren Beiträgen ihre Meinung hinterlassen, aber ich würde natürliche auch gerne wissen, wer hier sonst noch so liest und was sie zu dem hier zu sagen haben, wenn sie es denn haben. Natürlich kann es in unserem Fall auch an einigen unseren Beiträgen liegen, die zum Teil ja nur auf eine Zielgruppe ausgerichtet sind, wer weiß.

Ich glaube aber – und das hatte ich an anderer Stelle ja schon mal erwähnt – das viele vielleicht auch etwas Kommentarfaul geworden sind, weil man z.B. bei Facebook seine Meinung viel einfacher mit einem Like abgeben kann. Ein Klick und gut und man muss nicht über Formulierungen nachdenken. Das ist zwar in meinen Augen etwas oberflächlich und absolut nicht das Gleiche wie ein Kommentar, spiegelt aber die heutige Zeit irgendwie wieder. Alles muss möglichst schnell gehen. “Kommentieren to go” sozusagen.
Allerdings will ich mich nicht ganz von dem oben geschriebenen ausschließen. Ich bin auch etwas kommentarfauler geworden, als sonst, was zum Teil daran liegt wie ich meine Lieblingsblogs lese: Mit dem iPad, ganz bequem auf dem Sofa über einen Feedreader. Zum Kommentieren muss ich über den Feedreader zu den Blogs wechseln, die mir dann aber nicht selten einen Strich durch die Rechnung machen, weil das bei einigen Blogs mit dem Tablet einfach nicht funktioniert. Dann gibt es noch einen Grund: Man antwortet nicht. Mir ist es schon oft passiert, dass ich in einem Blog einen Kommentar abgegeben habe, auf dem ich eine Antwort erwartet hätte, weil ich eine Frage gestellt hab. Leider kam die nicht, was auch nicht an meiner Person lag, den auf andere Kommentare wurde auch nicht geantwortet.Bloggen ist auch Kommunikation
Zwar reagiere ich auf Fragen im Blog oder per Mail immer, aber ich werde bei interessanten Beiträgen öfter mal wieder kommentieren, auch wenn ich dazu vom Sofa hoch muss.
Um jetzt aber mal zu meinem ersten Satz zurückzukommen. Eine Sinnkrise was das Bloggen betrifft hatte ich bisher zwar auch schon mal, mir macht das Bloggen aber viel zu viel Spaß, um damit aufzuhören und es stecken 12 Jahre Erinnerungen in diesem Blog.
Übrigens hat die von mir sehr geschätzte Bloggerin April, die ich in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren hatte, aber vor kurzem wieder fand, einen sehr guten Beitrag übers Bloggen verfasst und kurz darauf auch ihr Fazit aus der darauf erfolgten Diskussion gezogen. Schaut also gerne auch mal bei ihr vorbei.





Unser regelmäßiger Besuch im Gym hat Auswirkungen auf unseren Bauchumfang, was zu Folge hat, dass wir beide uns bereits im Baumarkt mit einem speziellen Werkzeug (Locheisen) bewaffnet haben, um weitere Löcher in unsere Gürtel zu schlagen und auch schon neue Hosen kaufen mussten. Dieser eigentlich sehr positive Umstand bringt allerdings beim Hosenkauf viele Rennereien mit sich, denn die schlanken, langen Größen sind derzeit anscheinend Mangelware.
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