Monatsarchiv: September, 2012

Vom Bloggen und Kommentieren an sich

29 Sep 2012
29. September 2012

Jeder Blogger hat im Laufe seiner Karriere mindestens einmal eine Sinnkrise und fragt sich, warum er das eigentlich macht.

Als Blogger der ersten Stunde habe ich viele mir lieb gewonnene Blogs nach einigen Jahren verschwinden sehen, aus Gründen wie Zeitmangel, anderen Interessen, wegen Anfeindungen von Außen oder gar weil zu wenig Feedback kam. Gerade das Feedback der Leser, macht das Bloggen aber erst interessant. Man kann über die Kommentare des Beitrags diskutieren und Meinungen austauschen und nicht selten kommt man seinen Lesern dadurch auch näher, virtuell oder im wahren Leben. Wir haben in den letzen Jahren einige Menschen über das Blog kennengelernt, ein paar sind davon sogar zu sehr guten Freunden geworden. Das wäre nicht passiert wenn wir unsere Beiträge nicht gegenseitig kommentiert hätten.

Feedback ist wichtig, auch wenn viele das Gegenteil behaupten

In letzter Zeit bemerke ich aber das Kommentare (nicht nur in unserem Blog) seltener werden, bzw. das kaum neue Leser kommentieren. Zwar wird unser Blog auch noch gelesen, wie mir die Statistik beweist, aber es kommentieren, wenn, dann meistens die gleichen. Das soll jetzt bitte nicht falsch verstanden werden. Treue Leser sind ein sehr wertvolles Gut und ich bin stolz darauf, das einige unserer Blog auch nach so vielen Jahren noch verfolgen und zu unseren Beiträgen ihre Meinung hinterlassen, aber ich würde natürliche auch gerne wissen, wer hier sonst noch so liest und was sie zu dem hier zu sagen haben, wenn sie es denn haben. Natürlich kann es in unserem Fall auch an einigen unseren Beiträgen liegen, die zum Teil ja nur auf eine Zielgruppe ausgerichtet sind, wer weiß.

Ich glaube aber – und das hatte ich an anderer Stelle ja schon mal erwähnt – das viele vielleicht auch etwas Kommentarfaul geworden sind, weil man z.B. bei Facebook seine Meinung viel einfacher mit einem Like abgeben kann. Ein Klick und gut und man muss nicht über Formulierungen nachdenken. Das ist zwar in meinen Augen etwas oberflächlich und absolut nicht das Gleiche wie ein Kommentar, spiegelt aber die heutige Zeit irgendwie wieder. Alles muss möglichst schnell gehen. “Kommentieren to go” sozusagen.

Bloggen ist auch Kommunikation

Allerdings will ich mich nicht ganz von dem oben geschriebenen ausschließen. Ich bin auch etwas kommentarfauler geworden, als sonst, was zum Teil daran liegt wie ich meine Lieblingsblogs lese: Mit dem iPad, ganz bequem auf dem Sofa über einen Feedreader. Zum Kommentieren muss ich über den Feedreader zu den Blogs wechseln, die mir dann aber nicht selten einen Strich durch die Rechnung machen, weil das bei einigen Blogs mit dem Tablet einfach nicht funktioniert. Dann gibt es noch einen Grund: Man antwortet nicht. Mir ist es schon oft passiert, dass ich in einem Blog einen Kommentar abgegeben habe, auf dem ich eine Antwort erwartet hätte, weil ich eine Frage gestellt hab. Leider kam die nicht, was auch nicht an meiner Person lag, den auf andere Kommentare wurde auch nicht geantwortet.

Zwar reagiere ich auf Fragen im Blog oder per Mail immer, aber ich werde bei interessanten Beiträgen öfter mal wieder kommentieren, auch wenn ich dazu vom Sofa hoch muss.

Um jetzt aber mal zu meinem ersten Satz zurückzukommen. Eine Sinnkrise was das Bloggen betrifft hatte ich bisher zwar auch schon mal, mir macht das Bloggen aber viel zu viel Spaß, um damit aufzuhören und es stecken 12 Jahre Erinnerungen in diesem Blog.

Übrigens hat die von mir sehr geschätzte Bloggerin April, die ich in den letzten Jahren etwas aus den Augen verloren hatte, aber vor kurzem wieder fand, einen sehr guten Beitrag übers Bloggen verfasst und kurz darauf auch ihr Fazit aus der darauf erfolgten Diskussion gezogen. Schaut also gerne auch mal bei ihr vorbei.

Hot or not #9 Samyr Fuly

29 Sep 2012
29. September 2012

Diesmal hat unser Hottie auch einen Namen, Samyr Fuly, seines Zeichens Model. Ein ganz Ansehnliches wie ich finde.

Rotznasen

29 Sep 2012
29. September 2012

Schon seit fast zwei Wochen quält Gunnar sich mit einer Erkältung und ich wunderte mich, warum ich verschont blieb, doch am letzten Dienstag haben dann die kleinen Krankheitserreger auch den Weg zu mir gefunden. Etwas ungünstig, musste ich doch am Mittwoch und Donnerstag nach Wiesbaden zu einem Kongress.

In so einem Fall hat sich bei mir aber immer Grippostad bewährt, das regelmäßig genommen, die schlimmsten Erkältungsbeschwerden einfach abschaltet. Das dieses von dem Mittel nur unterdrückt werden ist mir klar, aber der Körper hat seine Ruhe, um gesund zu werden und ich lauf nicht die ganze Zeit mit einer tropfenden Nase und roten Augen herum. Autofahren sollte man damit natürlich nicht mehr, aber da ich geflogen bin, war mir auch das egal.

Vier Tage hält so eine Packung mit den Kapseln und seit heute nehme ich sie also mehr. Die großen Beschwerden sind aber auch vorüber und Gunnar hat uns eben ein Heißgetränk aus frischem Ingwer und etwas Honig gemacht, was meine leichten Halsschmerzen wie weggeblasen hat. Jetzt noch das Wochenende etwas ruhiger angehen lassen und dann sind wir am Wochenanfang wieder fit, was toll wäre denn wir haben ja Urlaub.

Hüttenabend in der Hasenbude

23 Sep 2012
23. September 2012

Gestern Abend hatten wir liebe Freunde zum Abendessen zu Besuch. Es sollte ein Schweizer Menü geben, dass wir schon mal gekocht hatten und welches uns besonders gut gefallen hat. Zum zünftigen Essen gabs natürlich auch eine passende Deko und aus dem Internetradio trällerte eine ebenso passende Musik (nach einem kurzen Unwohlsein hatten sich alle dran gewöhnt).

Wer unser Menü nachkochen möchte kann das natürlich tun. Die Rezepte findet ihr hinter den Links.

Da wir von allem viel zu viel gekocht haben, gibts heute die obige Menüfolge noch einmal. Lecker!

Jack und Finn Harries von Jacksgap

21 Sep 2012
21. September 2012

Heute möchte ich euch mal einen YouTuber vorstellen, der es geschafft hat, seit dem 12.06.2011 mit seinem Kanal Jacksgap mehr als 200.000 Abonnenten zu generieren (wir haben in der doppelten Zeit gerade mal rund 1.300 geschafft). Es gibt zahlreiche Fanpages im Web und auch bei Instagram und Tumblr wird er geliebt. Wie er das geschafft hat, wird euch schnell klar, wenn ihr eines der Videos gesehen habt. Sie sind gut gefilmt, gut geschnitten und witzig.

Naja ok, der 19 jährige Brite sieht auch noch ausgesprochen gut aus. Letzteres ist wahrscheinlich der Hauptgrund für seinen Erfolg und natürlich, dass es ihn meistens im Doppelpack gibt, denn da ist ja noch sein Zwillingsbruder Finn, der mindestens genauso gut aussieht wie Jack. Aber macht euch einfach mal selber ein Bild. Oben findet ihr das aktuelle Video, in dem die beiden ein wenig in ihrer Fanpost stöbern. Klingt nicht spannend, ist aber total witzig.

Den Gürtel enger schnallen

17 Sep 2012
17. September 2012

Dieses geflügelte Wort kann mehrere Bedeutungen haben, in meinem bzw. unserem Fall meine ich es aber so wie es oben geschrieben steht.

Unser regelmäßiger Besuch im Gym hat Auswirkungen auf unseren Bauchumfang, was zu Folge hat, dass wir beide uns bereits im Baumarkt mit einem speziellen Werkzeug (Locheisen) bewaffnet haben, um weitere Löcher in unsere Gürtel zu schlagen und auch schon neue Hosen kaufen mussten. Dieser eigentlich sehr positive Umstand bringt allerdings beim Hosenkauf viele Rennereien mit sich, denn die schlanken, langen Größen sind derzeit anscheinend Mangelware.

Bei mir ist es nicht ganz so schlimm (früher 36/36 jetzt 34 oder manchmal auch 33/36), bei Gunnar sieht es dagegen schon schlechter aus auf dem Hosenmarkt, denn er braucht eine wesentlich geringere Bundweite. An der Länge scheitert es bei uns selten, aber oben rum scheinen die Hersteller von Herrenhosen nur noch für etwas mehr Umfang zu produzieren, oder die Läden kaufen gerade etwas merkwürdig ein.

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