Wir tun es jetzt auch

19 Mai 2012
19. Mai 2012

Irgend wann merkt es wohl jeder, dass es kein gesunder Lebensstil ist, die ganze Woche zu arbeiten und wenn man dann abends nach Hause kommt, erst was zu essen, sich dann auf dem Sofa niederzulassen und den Rest des Tages vor dem Fernseher oder vor dem Computer zu verbringen.

Schon vor einiger Zeit reifte deshalb bei uns der Gedanke, etwas gegen unseren Bewegungsmangel zu tun, denn dieser machte sich langsam auch bei uns Beiden mit Konditionsverlust und speziell bei mir mit Gewichtszunahme bemerkbar. Beides noch im überschaubarem Rahmen, aber wir beschlossen regelmäßig ins Fitnessstudio gehen zu wollen.

Wir meldeten uns bei einigen Fitness-Studios zum Probetraining an, denn wenn man sich schon vertraglich für einige Zeit an ein Studio bindet, will man ja nicht die Katze im Sack kaufen.

Oberste Prio hatte bei uns dabei die Ausstattung des Studios und die fachkundige Betreuung. Aber auch der Wohlfühlfaktor muss stimmen, denn wenn man irgendwo ungern hingeht, denn ist das keine gute Vorraussetzung dafür, dass man das Training auch durchhält.

Nach vier Probetrainings haben wir uns nun gestern entschieden. Es ist das Studio welches obige Kategorien erfüllt und zudem die fairsten Konditionen bietet. Morgen nun wird unser Trainingsplan erstellt und ab da an heißt es drei Mal die Woche Workout. Ob wir dadurch irgendwann so aussehen wie die Abercrombie Models oben im Bild sei dahingestellt, aber zumindest tun wir was für die Gesundheit. Ach ja, fragt jetzt aber nicht nach vorher/nachher Fotos.

Vatertag = Putztag

17 Mai 2012
17. Mai 2012

Viele Männer, ob Vater oder nicht, werden heute sicherlich irgendwo unter ihresgleichen sein und in freier Natur die halben Liter stemmen. Wir haben das noch nie gemacht und den heutigen freien Tag nutzen wir um die Hasenbude zum Glänzen zu bringen. Auch die Waschmaschine läuft heute auf Hochtouren. Wie verbringt ihr den heutigen Tag?

Gap – Be Bright – Be One

09 Mai 2012
9. Mai 2012

Der Ein oder Andere wird dieses Foto einer in LA aufgestellten Werbetafel der Modemarke Gap sicherlich schon im Netz gesehen haben. Ich find die Kampagne klasse und mich wundert es sehr, dass sich einige Firmen in den doch eher prüden USA anscheinend mehr trauen als bei uns. Oder irre ich mich vielleicht? Aber mir ist eine so offen schwule Kampagne einer großen Firma im öffentlichen Raum bisher noch nicht untergekommen.

Ihr könnt mich gerne eines Besseren belehren. Wenn ihr ähnliches bei uns schon mal gesehen habt, dann schreibst mal in die Kommentare, gern auch mit Links zu Beweisfotos.

USA Ostküste 2011 – Florida Keys Tag 3 – 8

08 Mai 2012
8. Mai 2012

24.05.2012 – Heute legten wir mal einen Pooltag ein, denn warum auch nicht mal die Annehmlichkeiten der Hotelanlage nutzen, wenn wir sie schon bezahlt haben. Im Urlaub faul am Pool oder Strand liegen ist ja gar nicht so unser Ding, aber da wir auf den Keys nichts mehr sehen wollten und es am nächsten Tag nach Miami gehen sollte, gönnten wir uns die Entspannung einfach mal. Was wir zu dem Zeitpunkt noch nicht ahnten: Dies sollte dann auch die letzten entspannten Stunden des Urlaubs sein, denn anders als geplant ging es nicht nach Miami…

Kurz nach dem Abendessen, wir gingen noch ein wenig außerhalb des Resorts spazieren, spürte ich einen leichten, stechenden Schmerz im Zwerchfell. Mir kam dieser Schmerz nur allzu bekannt vor, aber das verdrängte ich erst erst ein Mal. Das typische an diesem Schmerz ist, dass man machen kann was man will, er hört nicht auf, sondern wird langsam immer schlimmer.

25.05.2011 – Ich versuchte zu schlafen, aber das ging nicht und gegen 5:00 Uhr morgens beschlossen wir, im Hotel nach einem Arzt zu fragen. Einen Arzt gab es dort nicht, aber man empfahl Gunnar mich ins nahegelegene Hospital auf der Insel Marathon zu fahren. Also hieß es in aller Eile Taschen packen, auschecken und so schnell es ging ins Krankenhaus.

Unser "Hotel" für die nächsten Tage

Nach den üblichen Formalitäten bei der Notaufnahme, kümmerte sich dann auch relativ schnell ein Arzt um mich. Gunnar klärte derweil mit der Krankenversicherung die Kostenübernahme. Dem Arzt musste ich erst Mal ziemlich viel erzählen, von früheren Erkrankungen und OPs, halt all das, was man auch in Deutschland gefragt wird, diesmal aber eben auf englisch. Zwar sprechen wir beide englisch und können uns in einem normalen Urlaub gut verständlich machen, aber medizinische Vokabeln benutzt man da eher seltener. So waren wir ganz glücklich, dass wir Besitzer eines iPhones mit einer Übersetzungs-App sind, denn nichts wäre fataler, wenn man dem Arzt in einer solchen Situation was Falsches erzählt.

Die Diagnose war eindeutig: Darmverschluss! Und das was man jetzt machen konnte, war mir schon bewusst, denn ich hatte so was schon zwei Mal durchgemacht. Entweder ging es gleich unters Messer, oder man versucht den Verschluss dadurch zu öffnen, in dem man die Darmtätigkeit runterfährt, damit er sich beruhigt und die Schwellung nachlässt. Letzteres ist zwar sehr unangenehm, wir hielten es aber für besser das erst Mal so zu probieren, als sich hier in einem fremden Land operieren zu lassen und dann womöglich die nächsten 2 Wochen flugunfähig zu sein. Also taten die Ärzte was sie tun mussten und wir konnten nur hoffen, dass es nicht doch noch zur OP kommen würde. Gegen die Schmerzen gab es Morphium.

Das Krankenhaus war ziemlich leer und mit mir gab es nur noch 3 oder 4 andere Patienten. Man konnte sich also sehr gut um mich kümmern. Mir war aber am allerwichtigsten das Gunnar bei mir war und dass er nicht irgendwo in ein Hotel ziehen musste. Obwohl das unsere Reisekrankenversicherung nicht vorsah, konnte er bei mir im Zimmer mit übernachten, allerdings in einem Schlafsessel was wirklich nicht bequem war. Zudem konnte man ohne Klimaanlage nicht schlafen, mit aber auch nicht, weil viel zu laut war.

26.05.2011 – Der Rückflug war für den 27.05. geplant, so schnell würde ich aber nicht flugfähig sein. Wie lange es dauern würde, konnte der Arzt uns jetzt noch nicht sagen, er vermutete aber erst Mal am 28.05. Da Gunnar die Aussage aber zu wage war lies er den Rückflug auf den 29.05. umbuchen.

27.05.2011 – Da wir unseren Mietwagen nur bis heute gemietet hatten und den Vertrag für einen so großen und teuren Wagen, der nur auf dem Parkplatz vorm Krankenhaus steht, nicht verlängern wollten, brachte Gunnar den Wagen am Vormittag zurück und besorgte einen Kleineren. Dazu musste er extra ins ca. 120 Meilen entfernte Miami fahren.

Unser Transportmittel für die nächsten Tage

Ich wurde jeden Morgen geröntgt. Heute mit Kontrastmittel, um zu sehen ob es durch ging. Das tat es, allerdings noch nicht so gut, also hieß es noch ein wenig Geduld haben und so oft wie möglich aufstehen und herumlaufen.

28.05.2011 – Es wurde besser und die Hoffnungen stiegen, das wir morgen nach Hause können. Wir waren beide richtig kaputt, da wir kaum zum schlafen kommen, denn wenn ich um 04:00 Uhr morgens aus dem Halbschlaf geweckt wurde, wachte Gunnar natürlich auch auf und so richtig gut konnte er auch nicht schlafen. Das heutige Röntgen bestätigte unsere Hoffnungen und ich durfte die erste flüssige Nahrung zu mir nehmen.

29.05.2011 – Abreisetag. Ich bekam meine Entlassungspapiere und gegen 10:30 Uhr konnten wir endlich Richtung Miami Airport fahren. Bis zum Check In klappte auch alles bestens. Hier wurde unser Rückflug aber abrupt gestoppt. Bei einer Umbuchung muss man natürlich einen Grund angeben und der war bei mir ein medizinischer. Nun wollte British Airways aber verständlicherweise sicher gehen, dass ich auch wirklich flugfähig bin und das es während des langen Fluges nach London keine Komplikationen gibt. Dazu ist ein Attest des Arztes notwendig, in dem steht, dass ich wieder flugfähig bin und mit genau diesem Flug fliegen darf. Ich hatte allerdings nur die Entlassungspapiere und den Arztbrief mit der Diagnose. Die Entscheidung, ob wir fliegen durften oder nicht, musste nun der medizinische Dienst der Fluggesellschaft anhand meiner Krankenunterlagen entscheiden.
Nach langen 30 Minuten bekamen wir endlich das Go und als kleine Entschädigung noch ein Upgrade auf die Premium Economy. Das war natürlich ganz angenehm, allerdings durfte ich während des ganzen Fluges auf ärztliches Anraten nichts essen, sondern nur trinken. Aber Hauptsache nach Hause.

Eine der letzten Aufnahmen unseres Urlaubs von Gunnar auf Marathon gemacht.

Das ist nun das Ende unseres Reiseberichtes über einen Urlaub, auf den wir uns lange gefreut hatten. Das Ende war so nicht geplant und hat uns um eines der Highlights, Miami Beach gebracht. Es hat aber auch mal wieder gezeigt, dass ich mich auf meinen Hasen 100%ig verlassen kann. Ich bin unendlich dankbar und sehr Stolz auf ihn, dass er alles so perfekt geregelt hat, als ich außer Gefecht gesetzt war.

Nun aber noch ein Fazit zum Urlaub vor dem Krankenhaus:
Die großen Highlights waren eindeutig New York und Washington, der Rest war auch schön aber für uns nicht so sehenswert, das wir dort wieder hin müssten. Das liegt aber auch an der Ostküste an sich. Landschaftlich ist sie nicht so reizvoll wie die Westküste, die wir beide schon mehrfach bereist haben. Diese großartigen Landschaften fehlten uns einfach. Wo wir sicherlich noch einmal hinreisen werden ist New York.

Auf die Florida Keys hatten wir uns neben New York auch sehr gefreut, denn man hat ja schon viel davon gesehen und gehört. Leider haben die uns aber etwas enttäuscht, was nichts mit dem Krankenhaus zu tun hatte. Auf den Inseln kommt man selten direkt ans Wasser heran, da dort meisten Privatgrundstücke liegen und Key West ist viel zu touristisch. Die meisten anderen Inseln sind nichts anderes als kleine amerikanische Städte mit Wasser drumrum.

Auch die Art wie wir gereist sind war nicht so nach unserem Geschmack. Wir haben das erste Mal eine solche Tour anstatt mit einem Wohnmobil mit einem PKW gemacht und immer in Hotels geschlafen. Der Grund dafür das wir einen PKW gewählt haben ist der, das diese Strecke nicht so gut für Wohnmobile geeignet ist, da es an der Ostküste nicht so viele Campingplätze gibt, wie an der Westküste. Eine Wohnmobilreise hingegen ist für uns angenehmer, da man nicht jeden Tag aus dem Koffer leben muss und auch nicht darauf angewiesen ist immer in einem Restaurant zu essen. Man hat sein Zuhause einfach immer dabei.

Trotz allem war es eine schöne Reise, auf der wir viel gesehen und viel erlebt haben, von dem wir erzählen können und an das wir sicherlich noch lange zurückdenken.

Freunde

06 Mai 2012
6. Mai 2012

In Zeiten von Facebook können sich manche Leute über einen Mangel an Freunden sicherlich nicht beklagen. Es bleibt zu hoffen, dass diejenigen die mit ihren mehreren hundert Facebook-Freunden prahlen, sich auch darüber im Klaren sind, dass ihre Sammelwut an Kontakten, rein gar nichts mit echten Freundschaften zu tun hat. Selbst den Ausdruck soziale Kontakte würde ich dafür nicht verwenden, denn zu den allermeisten Facebook-Freunden haben solche Sammler sowieso keinen echten und oft auch keinen virtuellen Kontakt.

Ich selbst habe auch ein privates Facebook-Profil mit relativ wenigen Kontakten. Die meisten sind Familie und Freunde und eine handvoll Menschen die ich über das Netz kennengelernt habe. Ich hatte und habe aber zu allen auch bereits persönlichen, aber zumindest intensiveren Kontakt per Chat oder Mail. Als ich mein Profil noch öffentlich und auch hier im Blog verlinkt hatte, erhielt ich öfter mal Freundschaftsanfragen von mir völlig fremden Menschen. Da ich nicht zu den Sammlern gehöre habe ich die Anfragen natürlich abgelehnt und mein Profil immer mehr abgeschottet.

Alte Freunde und Bekannte
Andere Anfragen kamen von Leuten die ich mal aus dem echten Leben kannte, teilweise sogar sehr gut, die ich aber lang nicht mehr gesehen hatte. Das fand ich spannend und freute mich auch darüber, allerdings fand dann außer der Freundschaftsanfrage und der daraus folgenden Verknüpfung beider Profile kein weiter Kontakt statt, auch nicht als ich zurück schrieb »Hallo wie gehts…«! Ich fragte mich dann was die Anfrage sollte, wenn man doch eigentlich gar keinen Kontakt wünschte? Solche Kontakte/”Freunde” habe ich dann ganz schnell wieder gelöscht.

Echte Freundschaften
Mir sind echte Freundschaften lieber, solche aus Fleisch und Blut. Mit denen man sich mal treffen und mit denen man etwas erleben kann. Freunde um die ich mich kümmere und die sich um mich kümmern. Freunde die sich nicht an mich kletten, aber die auch mal fragen wie es mir geht, wenn wir uns längere Zeit mal nicht gesehen haben. Freunde, die es einfach interessiert, was ich tue.

Um echte Kontakte zu pflegen, können soziale Netzwerke wie Facebook zwar nützlich sein, aber sie ausschließlich dafür zu benutzen halte ich für ungesund.

Wenn ich mal mein Facebook-Profil lösche, wird mir nichts fehlen, gar nichts.

Andrew Christian: Waking Up with Jason Medina

05 Mai 2012
5. Mai 2012

Zum Wochenende mal wieder einen Eyecandy für euch. Model Jason Medina in einem Promovideo für das Amerikanische Unterwäsche Label Andrew Christian. Auf der Website gibt es noch weitere solcher nett anzuschaueneden Videoclips die für amerikanische Verhältnisse doch ziemlich freizügig sind.

Gefällt euch solche Werbung?

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