Die Königin von England besuchte eines Tages eine der renommierten Kliniken Kalifoniens.
Bei ihrem Rundgang schaute sie in ein Zimmer hinein, in dem ein männlicher Patient masturbierte.
“Oh mein Gott”, sagte die Königin, “das ist ja abscheulich. Was hat das zu bedeuten?”
Der Arzt, der sie herumführte, erklärte ihr: “Ich bin untröstlich, eure Majestät, aber dieser Mann leidet an einer ernsthaften Krankheit, bei der sich der Hoden unentwegt mit Samen füllt. Wenn er nicht fünfmal täglich ejakuliert, platzen sie und er würde auf der Stelle sterben.”
“Wie fürchterlich”, sagte die Königin.
Auf der nächsten Etage sah sie in einem Zimmer ein jungen Krankenpfleger, der einen anderen Patienten oral befriedigte.
“Um Himmels Willen!”, stieß die Königin aus, “Was geht denn hier vor?”
Der Arzt erläuterte: “Die gleiche Geschichte wie eben, aber der Patient ist privat versichert”.
Wie immer wachten wir gegen 7:00 Uhr auf, was uns auch diesmal nicht weiter störte, denn heute musste das Wohnmobil bis 11:00 Uhr abgegeben werden und wir hatten natürlich noch unsere Reisetaschen zu packen. Das gestaltete sich relativ zügig, so dass wir uns um 9:00 Uhr in den Berufsverkehr in Richtung Sydney begaben. Das Wohnmobil musste in Mascot abgegeben werden, was bedeutet, einmal durch die City zu fahren. Die Abgabe war unkompliziert, aber man war nicht sonderlich freundlich, was man sonst in Australien eher selten gewohnt ist.
Mit dem Taxi fuhren wir zu unserem Hotel, das mitten in Sydneys ältesten Stadtteil The Rocks, direkt in der Stadt und ganz Nahe am Circular Quay, also mitten im Geschehen liegt. Das Harbour Rocks Hotel ist ein kleines, feines Boutique Hotel. Das Gebäude wurde 1887 erbaut und 1989 zu einem Hotel umgebaut. 2012 wurde es einer kompletten Renovierung unterzogen, was uns natürlich zu Gute kam. Das Hotel hat wie Sydney und der Stadtteil The Rocks wirklich sehr viel Charme, und wir können es jedem Sydney-Besucher nur ans Herz legen in diesem Haus zu buchen. Es ist etwas teurer aber das ist es wert und man hat noch den ganz großen Vorteil, mitten in der Stadt zu wohnen.
Wir kamen gegen 11:00 Uhr im Harbour Rocks Hotel an und freuten uns, dass das Zimmer bereits bezugsfertig war. Nachdem wir einen Teil unserer Sachen im Schrank verstaut hatten, machten wir uns auf den Weg in die Stadt, die wir ja nun schon kannten, die aber immer wieder schön ist und zum Schlendern (und Shoppen) einlädt. Das taten wir dann auch, diesmal aber ohne den Ballast von Film-Kamera und Fotoapparat, was total angenehm und entspannend war. Am Overseas Terminal, einen Steinwurf von unserem Hotel entfernt, am Circular Quay lag das riesige Kreuzfahrtschiff Rapsody of the Sea. Es ist schon beeindruckend einen solch großen Kahn mitten in der Stadt zu sehen. Auf Hamburg übertragen wäre es so, als wenn das Schiff in der Alster am Jungfernstieg festgemacht hätte.
Unser erster Weg führte uns mal wieder in die George Street zum Apple Store. Gunnar hatte sich nun doch entschieden, sich ein iPad Mini zu kaufen, denn das Model seiner Wahl ist in Australien ca. 50 EUR billiger als in Deutschland. Außerdem können wir uns vor dem Abflug die 10% Mehrwertsteuer erstatten lassen. Gunnar erkundigte sich erst nach der Verfügbarkeit, die ihm bestätigt wurde, und nahm sich dann beim Mittagessen im Laksa House im Queen Victoria Building noch etwas Bedenkzeit. Danach ging es dann aber schnurstracks zum Geldautomaten und weiter zum Apple Store. Mit vollem Magen shopt es sich halt besser.
Schon heute waren wir über unsere Wahl, zum Abschluss unsere Reise ein etwas teureres, dafür aber zentrales Hotel zu nehmen begeistert, den so konnten wir unsere Mittags getätigten Einkäufe schnell im Hotelzimmer verstauen um dann weiter die Stadt zu erkunden oder wie in unserem Fall uns in eine Fähre zu setzen und nach Manly zu fahren.
Wie bereits erwähnt, haben wir heute weder fotografiert, noch gefilmt, deshalb gibt es nur ein paar Impressionen unseres Hotels und ein Video von der Wiedereröffnung nach der Renovierung 2012. Ich denke aber, diese Bilder werden euch auch gefallen.
Unser zweiter Tag in Narrabeen. Nach dem Frühstück mussten wir noch etwas Wäsche waschen, denn sonst hätten wir dafür keine Zeit mehr. Gegen Mittag waren wir mit Jana und Joshua verabredet, wir wollten mit den beiden an den Strand. Oliver war an dem Tag auf Geschäftsreise. Zu Fuß ist die Wohnung in einer halben Stunde zu erreichen und aus Mangel an Parkplätzen ließen wir unser Wohnmobil auf dem Campingplatz stehen. Weil wir ja an den Strand wollten, nahmen wir auch keine Armbanduhr und kein Telefon mit. Ist ja auch nicht nötig dachten wir.
Nach dem Fußmarsch, der gefühlt auch ungefähr 30 Minuten gedauert hat, kamen wir an dem Wohnblock an. Nun ist es in Australien aber so, dass unten an den Klingeln aus Gründen der Sicherheit keine Namen, sondern nur die Nummer der Wohnungen stehen und die wussten wir nicht. Da wir auch nicht telefonieren und somit sagen konnten, das wir jetzt da sind, blieb uns nur die Möglichkeit uns durchzufragen. Ein Nachbar war schon mal keine große Hilfe, aber da dort gerade umgebaut wurde, sprachen wir kurzerhand den Bauleiter an. Dieser stellte uns viele Fragen, um sicher zu gehen das wir Janas Schwiegereltern auch wirklich kennen und von ihnen erwartet werden und brachte uns erst dann sogar persönlich rauf.
Kurze Zeit später fanden wir uns am Strand wieder. Dazu mussten wir nur einmal über die Straße gehen. Der Strand war menschenleer, denn es war etwas windig heute und es zogen ein paar Regenwolken auf. Das störte uns aber nicht. Der kleine Joshua spielte im Sand und die Erwachsenen unterhielten sich. Irgendwann kam dann auch Oliver von der Arbeit nach Hause und da wir am Abend alle zum Essen verabredet waren, machten wir uns wieder auf den Weg zum Campingplatz, um uns umzuziehen.
Auf dem Rückweg fing es ganz leicht an zu regnen. Wir gingen etwas schneller, denn wir hatten Wäsche zum trocknen draußen aufgehängt, das nützte aber nichts, uns so mussten wir später noch den Wäschetrockner bemühen.
Zum Essen holte Oliver uns mit dem Wagen ab. Das Restaurant war sehr nett und gut gefüllt. Gut das wir reserviert hatten. Es wurde ein sehr schöner Abend den wir später bei Olivers Eltern bei einem letzten Drink beendeten.
Heute startete unsere letzte Etappe, bevor wir unser Wohnmobil zwei Tage später in Sydney abgeben müssen. Es tat uns nicht sehr weh, denn uns erwartete später in Sydney ja ein (nach den Bewertungen) tolles Hotel in dem wir noch vier Übernachtungen gebucht hatten und waren ganz froh mal wieder ein eigenes Bad und ein größeres und bequemeres Bett zu bekommen.
Bevor es nach Narrabeen ging, haben wir einen kurzen Stopp in Port Stephens gemacht. Port Stephens um fasst die Orte Shoal Bay, Nelson Bay, Salamander Bay, Lemon Tree Passage, Karuah und die Küstendörfer Tea Gardens und Hawks Nest.
Danach ging es mit einer kurzen Fastfood-Pause beim goldenen M über den Pacific Hwy direkt weiter nach Narrabeen, dessen Big4 Campingplatz einer der teuersten in Australien sein soll. Das glauben wir unbesehen, denn mit 72 AUS pro Nacht ist er auch der teuerste, den wir auf unserer Reise hatten, bei weitem aber nicht der Beste. Gut das man bei Big4 10% Rabatt bekommt, wenn man ein Wohnmobil von Britz (und ein paar anderen Vermietern) hat.
Narrabeen ist ein Vorort von Sydney, in dem die Schwiegereltern/Eltern von Jana und Oliver wohnen und wo die beiden mit dem kleinen Joshua gerade zu Besuch waren. Praktisch war auch, das die Vermietstation, an der wir unseren Wagen abgeben müssen, nicht allzu weit entfernt ist, so dass wir am Abgabetag nicht so früh aufstehen müssen.
Nach der Ankunft und einer kurzen Kaffeepause wuschen wir erstmal etwas Wäsche und bekamen dann am Abend noch Besuch von Jana, Oliver und seinem Vater. Wie quatschten ein wenig, tranken eine Kleinigkeit und verabredetet uns für den nächsten Tag, an dem wir nachmittags an den Strand und Abends eine Kleinigkeit essen gehen wollten.
Die Nächte auf den Campingplätzen sind eigentlich immer relativ früh zuende, da wir, einerseits kaputt von der Fahrt oder den Wanderungen die wir machen (oder von beidem), schon gegen 22:00 Uhr schlafen gehen. Andererseits aber auch früh aufwachen. In Queensland gegen 6:00, in New South Wales gegen 7:00, weil die Sonne so früh aufgeht und weil die Vögel einen meist schon wesentlich früher wecken. Mal sind es Krähen, oder Papageien, heute waren es Kookaburras die mit ihrem affenähnlichem Gelächter dafür sorgten, das wir den Sonnenaufgang auch mitbekamen. Das soll sich aber nicht negativ anhören. Die Vogelwelt in Australien ist sehr vielfältig und ganz anders als in Deutschland, ja auch lauter, aber wir mögen das. Wer sich davon mal einen kleinen Eindruck verschaffen möchte, kann das auf der Seite birdsinbackyards.net machen. Hier nur zwei unserer Lieblingsvogelstimmen: der Kookaburra und der Australian Magpie.
Vom Sonnenaufgang war an diesem Morgen aber nicht viel zu sehen, denn wir hatten heute unseren ersten richtigen Regentag. Aus diesem Grund haben wir auch im Wohnmobil gefrühstückt. Danach ging unsere Fahrt weiter in Richtung Süden. Unser Ziel waren die Ellenborogh Falls, gleich hinter Elands.
Es ist übrigens egal von welcher Seite man die Stadt Elands anfährt, man muss immer mehrere Kilometer unbefestigte Straße durch den Regenwald auf den Berg hinauf fahren. Der Hinweg ist dabei etwas spannender weil steiler und mit dichterem Wald, die Straße ist aber auch etwas rauher. Angenehmer zu fahren ist der Weg über Wingham. Als wir ankamen hatte sich auch der Regen gelegt, zumindest hier oben, denn die Wolken hingen recht tief, quasi unter uns. Den 160 Meter hohen Wasserfall kann man aus mehreren Perspektiven bestaunen. Von oben, von der Seite und von unten. 641 Stufen führen hinab, allerdings auch wieder hinauf, was schon etwas anstrengend sein kann. Der Abstieg lohnt aber auf jeden Fall und schon allein wegen der langen Anfahrt sollte man sich den Spaß gönnen.
Unser weiterer Weg führte uns wieder an die Küste nach Forster. Morgen gehts weiter nach Sydney, wo unsere Wohnmobil-Tour endet.
Ihr Lieben,
pünktlich zum Osterfest hat es bei uns in der Früh noch mal ein wenig geschneit. Hoffentlich seid Ihr davon verschont geblieben und musstet die Eier nicht unter eine Schneedecke suchen.
Wir wünschen euch alles Gute zum Osterfest und freuen uns natürlich auf die Bewahrheitung der Vermutung, dass nach einem langen, kalten Winter, ein langer, warmer Sommer folgt.
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