Verkauft Instagram unsere Bilder?

20 Dez 2012
20. Dezember 2012

instagramlogoVor zwei Tagen ging ein Aufschrei durchs Netz, als Instagram seine Geschäftsbedingungen änderte. Das Recht die Bilder (bei sich) zu verbreiten hat der Fotosharing-Dienst Instagram ja sowieso, sonst dürfte es sie nicht veröffentlichen, nun soll dieses wohl dahingehend ausgeweitet werden, dass sie die Millionen von Fotos auch gegebenenfalls anderweitig verwenden, oder sogar verkaufen darf.

Zum Hintergrund: Instagram ist kostenlos, appbasiert und durch keinerlei Werbung finanziert. Im April diesen Jahres wurde der Dienst für eine Milliarde US-Dollar von Facebook übernommen und das die das nicht aus Jux und Tollerei tun ist auch klar. Die wollen ihre Investition wieder rein haben.

Die meisten Fotos auf Instagram sind Snapschüsse die mit dem Smartphone gemacht wurden, es gibt aber auch richtig gute Fotos dabei, denn auch Fotografen nutzen Instagram. Es steckt also noch eine Menge Geld darin. Auch wenn man jetzt wieder etwas zurückrudert und Mitbegründer Kevin Systrom vermeldet, die neuen Nutzungsbedingungen seien nur falsch interpretiert worden, weil die Formulierungen wohl etwas verwirrend sind, glaube ich schon, dass da etwas Wahres dran ist. Zumindest kann ich mir gut vorstellen, dass man sich früher oder später von der Klausel freikaufen kann, in dem es neben der kostenlosen, vielleicht eine bezahlte App anbieten wird.

Alle Bilder sichern und Instagram kündigen
Wer sich jetzt schon von Instagram freimachen will, kann all seine Bilder z.B. mit Instaport herunterladen, Instagram kündigen und die Bilder möglicherweise bei einem anderen Dienst wieder hochladen. Jeder muss natürlich selber wissen wie er sich jetzt verhalten soll, aber es gibt z.B. mit Flickr viele Alternativen zu Instagram.

1 antworten
  1. Holger says:

    Es gibt einfach kein kostenlos. Niemand und schon gar keine Firma hat etwas zu verschenken, die Mitarbeiter dort wollen (wie wir alle) für Arbeit bezahlt werden. Deshalb sollte einem klar sein dass man bei Nutzung eines “kostenlosen” Dienstes mit etwas anderem bezahlt. Das können Daten sein, das können Bilder sein, das können Klicks sein. Nur so können Google, facebook und wie sie alle heissen zu Geld kommen obwohl wir vermeintlich nichts bezahlen. Das ist also bei Instagram natürlich nicht anders.
    Wir sollten also immer gründlich überlegen was wir bereit sind zu zahlen. Kostenlos gibt es nämlich nie.
    Schönes Fest

    Antworten

Hinterlasse einen Kommentar

Auch durch deinen Kommentar lebt dieses Blog.
Schreib uns deine Meinung zu diesem Betrag, oder diskutiere mit anderen Lesern.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

© Copyright - styve.de - Impressum - Datenschutz