Monatsarchiv: Juni, 2012

Wie viel Social Network braucht der Mensch?

28 Jun 2012
28. Juni 2012

Vor ein paar Tagen erhielt ich eine Nachricht von einem ehemaligen Facebookfreund. Wie ihr wisst habe ich auf meinem privaten Account ja alles, inkl. der Kontakte gelöscht. Er schrieb ganz besorgt, ob denn irgendwas los sei, denn in unserem Blog, er meinte styve.de, passiere ja gar nichts mehr.

Ich schrieb zurück, wie er denn darauf komme, ich blogge doch alle paar Tage etwas Neues. Ja, aber auf Facebook hat er da nichts von mitbekommen. Logisch, wenn ich es dort nicht mehr bekannt gebe. Jetzt war ich tatsächlich etwas entsetzt, ob der Tatsache, das es für einige Menschen anscheinend keine andere Informationsquelle/Kontaktforum als Facebook mehr gibt. Gleichzeitig fühlte ich mich aber auch darin bestätigt, richtig gehandelt zu haben, als ich dort alles gelöscht hab.

Ich war nie ein großer Freund von Facebook, wenngleich ich es auch für einige Zeit mal genutzt bzw. ausprobiert habe. Ich postete kurze Hinweise auf unsere Blogbeiträge und im letzten Urlaub ein paar Fotos für die Daheimgebliebenen. Wohlwissend das meine Daten dort nicht sicher sind und für Werbezwecke verarbeitet werden, was auch ein Grund war, das ich dort nie persönlich wurde, sondern oberflächlich blieb, wie die meisten bei Facebook. Schnell stellte sich dann mir die Frage, wozu das Ganze? Als Werbung für unsere Blogs, mehr nicht. Und dafür gibt es Tools, die, sobald ich einen neuen Blogartikel frei schalte, ein Video auf YouTube online stelle, etc., sofort auf Facebook und Twitter einen Beitrag posten ohne das ich was tun muss.

Dann passierte aber etwas, dass ich so gar nicht erwartet hätte. Die Blogbeiträge wurden auch auf Grund des Facebook-Posts gelesen, was ich an den Referern sehen konnte, allerdings ging man dann zu Facebook zurück um den Blogbeitrag dort zu kommentieren anstatt im Blog, wo der ganze Artikel steht. So gingen also an den eigentlichen Beiträgen im Blog viele Kommentare verloren, weil sie nun bei Facebook standen. Für jemanden der wie ich das Blog nicht nur wie in diesem Beitrag zum Dampf ablassen nutzt, sondern auch als Tagebuch, in dem ich auch nach Jahren immer wieder gerne mal drin blättere und mir auch die Kommentare zu den Beiträgen durchlese ein No Go.

Das war mit der Hauptgrund, warum ich auf Facebook nichts mehr poste, aber auch der, dass es ein großer Zeitfresser ist, so wie alle sozialen Netzwerke, wenn man sie intensiv nutzt. Wertvolle Zeit geht dabei verloren, die man sehr viel sinnvollen nutzen kann, wie wir jetzt gerade wieder merken. 6-8 Stunden die Woche sind wir im Fitnessstudio. Zeit die wir sonst wahrscheinlich beim Fernsehen oder vor dem Rechner verbracht hätten und die wir jetzt nutzen, um etwas für unseren Körper zu tun und dabei auch noch (meistens) die schöne Aussicht genießen.

Für manche mag Facebook & Co. von Nutzen sein, für mich funktionierte es nie so wirklich. Vielleicht wird es ja irgendwann mal ein soziales Netzwerk geben, das auch mir/uns Spaß macht und von dem man dann auch einen wirklichen Mehrwert hat. Bis dahin bleibe ich aber “nur” Blogger und hoffe das sich einige auch mal aus ihren Netzen lösen können und sehen was es sonst noch so im Internet und der Welt gibt. Es wäre schade um die vielen tollen Blogs, die es immer noch gibt.

Call Me Maybe 2 mal anders

24 Jun 2012
24. Juni 2012

Wenn ein Lied so richtig ins Ohr geht wie zum Beispiel Call Me Maybe von Carly Rae Jepsen wird er schnell zum Hit und auch anderweitig “verarbeitet”.

Hier zwei Beispiele die ich aus ganz unterschiedlichen Gründen sehr gelungen finde.


Barack Obama Singing Call Me Maybe by Carly Rae Jepsen


The Hottest @Abercrombie & Fitch Guys, “Call Me Maybe” by Carly Rae Jepsen

Viel Spaß damit.

Eyecandies 17

22 Jun 2012
22. Juni 2012

Seit Februar diesen Jahres keine Eyecandies mehr, das geht ja gar nicht. Ihr müsst auch mal was sagen ;)
Wenn Ihr mögt werden wir ab sofort den Freitag zum Schnittchentag machen und starten werden wir heute mit der 17. Folge.

  1. Das französische Model Romain Vennat werden wir wohl demnächst auf dem einen oder anderen Hollister und Abercrombie and Fitch Plakat sehen können…
  2. Jared Allman dagegen in einem Film zum Thema Homo Ehe.
  3. Schöne Zähne (und so) zeigt Miles Davis Moody hier.
  4. Chris Ogle, in Szene gesetzt von Paul Gunn.
  5. Bis ich aussehe wie Renato Ferreira werden, wenn überhaupt, noch einige Jahre im Gym vergehen.
  6. Auch Ben Bowers zeigt sich hier von seiner allerbesten Seite, fotografiert von Hareth Tayem.

Und wie immer die Frage: Welcher ist euer Favorit?

Migräne Wochenende

17 Jun 2012
17. Juni 2012

Starke Kopfschmerzen sind schon schlimm, wenn diese aber sehr stark sind und einhergehen mit Lichtempfindlichkeit, Schwindelgefühl und Gliederschmerzen, dann ist es eine ausgewachsene Migräne und diese ereilte mich gestern Vormittag.

Beim Frühstück war noch alles ok, nur ein leichtes Ziehen im Nacken war zu spüren. Wir hatten gestern einiges Vor und waren am Nachmittag noch bei Freunden eingeladen. Als wir aber unseren Wochenendeinkauf beendet hatten und nach Hamburg zum Schuhe gucken fuhren, stellten sich langsam die oben beschriebenen Symptome ein. Wir beschlossen die Shopping Tour zu beenden und unseren Besuch abzusagen. Stattdessen fuhren wir nach Hause, ich warf mir eine Dolormin extra rein und legte mich ins Bett. Gunnar war derweil im Garten sehr fleißig.

Nach ein paar Stunden Ruhe wurde es etwas besser, die Nacht war aber dennoch unruhig. Ein nicht enden wollender, dämlicher Traum, der jedes Mal wieder von vorne begann als ich nach einer kurzen Wachphase wieder eindöste, leichte Kopfschmerzen und Schweißausbrüche, machten die Nacht sehr lang, aber nicht gerade erholsam.

Heute Morgen fragte mich Gunnar dann, ob ich trotzdem zum Sport wolle und ich sagte: „ja klar“. Obwohl ich mich etwas schlapp fühlte, wollte ich wissen, ob ich in so einem Zustand wesentlich weniger leisten würde als sonst. Als ich dann aber auf dem CrossTrainer stand mit dem wir uns immer Aufwärmen und unsere Kondition verbessern, fühlte ich mich plötzlich viel besser und ich machte auch nicht vorher schlapp. Auch die für uns üblichen Gewichte konnte ich wuchten, was ich richtig gut fand.

Kommentarspam hat keine Chance, dank Antispam Bee

17 Jun 2012
17. Juni 2012

Da WordPress als Blogsoftware sehr verbreitet ist, wird jedes WordPress Blog auch schon nach kurzer Zeit zur Zielscheibe für Kommentarspammer.

Auch ich habe das schon nach ein paar Tagen bemerkt und dem schnell einen Riegel vorgeschoben, denn es gibt zahlreiche Plugins, die dafür sorge tragen das Spam erst gar nicht in den Kommentaren auftaucht, aber auch vom Blogbetreiber nicht händisch gelöscht werden muss. Nach einigen Tests habe ich mich für das Plugin Antispam Bee entschieden, denn dies verrichtet seinen Dienst außerordentlich zuverlässig.

Hier nur ein Beispiel: Normalerweise habe ich pro Tag ein Spam-Aufkommen von Null bis Zehn, vor 2 Tagen jedoch meinte man es wohl richtig gut mit mir und schickte mir 96 Kommentare die eindeutig Spam waren. Dank Antispam Bee bekamen das die Blogbesucher aber gar nicht erst mit und auch ich sah das heute erst, als ich einen Blick auf das Dashboard unseres Blogs warf. Die fleißige Biene hat alles sauber erkennt und die Veröffentlichung verhindert.

Bei diesem Plugin hat man jede Menge Einstellmöglichkeiten, so dass man es seinen Bedürfnissen und die seines Blogs immer anpassen kann. In unserem Fall werden z.B. alle Kommtare durchgelassen von denen die hier schon mal kommentiert haben. Kommentierst du das erste mal, muss der Kommentar erst freigeschaltet werden. Darüber bekommen wir eine Benachrichtigung. Man kann aber auch noch weitere Einstellungen vornehmen, so dass z.B. Kommentare in bestimmten Sprachen nicht zugelassen werden usw..

Wenn ihr ein WordPress Blog habt, das ihr selber hostet und der Spam euch nervt, kann ich euch dieses Plugin nur empfehlen.

Responsive Webdesign

14 Jun 2012
14. Juni 2012

Dieser Begriff geistert erst seit Kurzem durchs Netz und auch ich habe ihn bei der Vorstellung des neuen Designs von styve.de. benutzt.

Was bedeutet responsive Webdesign aber genau?
Heutzutage wird ja mit vielerlei Endgeräten auf eine Website zugegriffen. Zuhause benutzt man den PC oder den Laptop, unterwegs eher ein Smartphone und auf dem Sofa chillend das Tablet.

Sieht eine normale Website auf dem Tablet noch ganz ok aus (je nachdem wie groß es ist), wirds auf dem Smartphone schon sehr kleinteilig und man muss sich in vieles reinzoomen.

Es gibt zwar, besonders für Seiten die mit WordPress laufen, Plugins die aus der Site ein Version für iPhone & Co. generieren, das Ergebnis ist aber meistens eine eher langweilige Listenansicht.

Responsive Webdesign, wie es hier im Blog Verwendung findet, geht da einen anderen, wesentlich eleganteren Weg. Das Design der Website bzw. im konkreten Fall unseres Blogs, wird weitestgehend beibehalten, so dass der Wiedererkennungswert gegeben ist. Allerdings werden je nachdem, mit welchem Gerät man darauf zugreift, die einzelnen Seitenelemente anders angeordnet.

Das geht sogar soweit, dass sich die Ansicht z.B. beim iPad bzw. Tablet minimal ändert, wenn man es von Hochkant ins Querformat dreht.

Probiert es doch mal mit den verschiedenen Geräten aus. Wenn ihr wollt, macht dann auch mal ein Foto mit eurem Device wo ihr unser Blog aufgerufen habt. Schickt es uns und wir veröffentlichen es dann hier in einem späteren Beitrag.

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