27. Dezember 2011
Wer mit uns auf Facebook befreundet ist, hat es gestern natürlich schon gelesen (vielen Dank für das zahlreiche Feedback): Unser Weihnachts-Besuch in Berlin endete etwas anders als gedacht.
Kurz nachdem wir unser Hotel verlassen hatten und uns auf der Berliner Stadt-Autobahn Richtung Hamburg befanden, kam vor uns ein Geländewagen, der gerade am Dreieck Funkturm auf die Autobahn führ, ins Schleudern, so dass Gunnar, mir und Luigi nichts anderes übrig blieb, trotz Vollbremsung in ihn hinein zu krachen. Glück im Unglück war natürlich, dass niemanden etwas passiert ist und das der Mercedes, der relativ dicht hinter uns war, nicht in uns hinein fuhr.

Nachdem wir uns davon überzeugt hatten, dass es allen gut ging, habe ich die Polizei gerufen. Leider konnte der noch etwas verdatterte ältere Unfallgegner, obwohl er Berliner ist nicht 100% genau sagen wo wir uns befanden und so war es für mich etwas schwierig, der Dame am Telefon zu erklären, wo genau genau sie ihre Kollegen hinschicken sollte. Beim Dreieck Funkturm kreuzen sich nämlich mehrere Autobahnen in diversen Ebenen. Deshalb dauerte es auch eine gefühlte Ewigkeit bis uns die Polizei gefunden hatte.
Gunnar sicherte derweil mit Warnweste und schwenken des Warndreiecks die Unfallstelle ab (siehe oben), was extrem gefährlich war, da sie sich hinter einer Kurve befand und es keinen Seitenstreifen gab.
Als die Polizei eintraf, sorgte sie erst einmal dafür, dass Gunnar in Sicherheit kam und sperrte dann die Unfallstelle mit ihren Mitteln ab. Inzwischen traf auch der von mir gerufene Abschlepp-Wagen des ADAC ein, denn unser Wagen war nicht mehr fahrbereit. Auch der andere Wagen musste an den Haken genommen werden. Die Polizei nahm die Daten auf und wollte von beiden Fahrern den Unfall geschildert bekommen. Meine Aussage und die des anderen Fahrers stimmten überein und so stellte die sehr nette Polizeibeamtin auch schnell fest, dass der ältere Herr mit dem Geländewagen der Unfallverursacher war.

Wir tauschten noch die Versicherungsdaten aus und der gelbe Engel brachte uns von der Autobahn in die Werkstatt. Da wir nicht ADAC Plus, sondern nur Basis Mitglied sind wird der Wagen nur in die nächste Werkstatt und nicht nach Hause geschleppt. Wir erledigten also noch ein wenig Papierkram mit dem Abschlepp-Dienst in deren Werkstatt Luigi dann auch repariert werden soll und besorgten uns dann einen Leihwagen, um endlich aus Berlin rauszukommen.
Irgendwie war aber der Wurm drin, denn auf der A24 kurz hinter Berlin ereignete sich ein Unfall (diesmal ohne unserer Beteiligung), der eine Vollsperrung zur Folge hatte. Circa 45 Minuten standen wir dort, bis die Fahrt endlich weiterging… ohne erneute Unterbrechung.
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