Monatsarchiv: Juli, 2011

Der Umzug kann starten

29 Jul 2011
29. Juli 2011

Nein nein, wir werden nicht aus der Hasenbude ausziehen, vielmehr ist die Hasenbude umgezogen. Virtuell natürlich. Heute habe ich die letzten 18 Beiträge aus unserem Baublog hierher kopiert, was ja die Vorarbeit zur Trennung vom privaten Blog und Technik & Lifestyle Blog war.

Nun geht aber die richtige Arbeit erst los, befürchte ich. Denn beide Blogs werden ja neu Relauncht wie man so schön sagt. Sie bekommen ein neues Design verpasst und eigentlich bleibt auch kein Stein mehr auf dem Anderen.

Ich denke das ich nach dem Import der Beiträge, Bilder und Kommentare, viele Dinge per Hand ändern oder anpassen muss.

So z.B.:
- interne Verlinkungen von einem Beitrag zum anderen
- Bildgrößen von Artikelbildern
- Alle Artikel bei dem die Bilder mit dem Lightbox Skript angezeigt werden ändern

Diese Anpassungen werde ich wahrscheinlich nicht bei den ganz alten Artikeln machen, weil ich da wohl kirre werden würde (wir haben hier derzeit 2.387 mit über 3.000 Bildern!), aber für 2011 und für alle Galerien muss ich das wohl tun…

Was habe ich mir da nur aufgehalst?

USA Ostküste 2011 – Charleston (South Carolina)

27 Jul 2011
27. Juli 2011

13.05.2011 – Fährt man von Raleigh nach Charleston (aber auch schon etwas früher) sticht einem eines ganz besonders ins Auge: Hier gibt es viele Kirchen, sehr viele Kirchen. In manchen Dörfern steht tatsächlich eine neben der anderen.

Und eines noch: Sieht man von der Breite der Straßen und der darauf fahrenden Autos ab, kommt man sich von der Landschaft her manchmal ein wenig vor wie in Deutschland. Links und rechts dichter Wald, als wäre man im Harz oder im Schwarzwald. Die Küstenstraße führt außer im sehr touristischen Badeort Marple Beach, leider nicht am Wasser entlang, sondern ein wenig abseits davon. Nachdem wir durch Marple Beach durch sind geht es in das sehr schön anzusehende Charleston.

Die 1670 vom vom englischen König Karl II gegründete und nach ihm benannte Stadt (Charles Town) ist ein Juwel der Südstaaten, denn in ihr sind viele Gebäude des 19. Jahrhunderts erhalten geblieben und teilweise sehr schön herausgeputzt. Ihren heutigen Namen Charleston erhielt sie 1783 nach dem Unabhängigkeitskrieg. Nach ihr wurde übrigens der Tanz Charleston benannt.




Für all das hatten wir aber am ersten Tag zunächst kein Auge, denn wir waren ziemlich hungrig und wenn man sich in den Kopf gesetzt hat Pizza zu essen, wird man etwas genervt, wenn man keine Pizzeria findet. So setzten wir uns ins Auto und fuhren stattdessen zum Restaurant mit dem goldenen M. Dieses befand sich an einer Straße mit vielen Autohändlern. Um die Stimmung etwas aufzulockern hielten wir nach dem Essen bei einem Chevrolet-Händler an, um uns den neuen Camaro anzuschauen. Es war mittlerweile 20:30 Uhr und so dachten wir, uns in Ruhe umschauen zu können. Aber Pustekuchen, der Händler hatte noch geöffnet und noch ehe wir aus unserem Wagen ausgestiegen waren, hatten wir einen tüchtigen Verkäufer an der Backe. Obwohl ich ihm erklärte, dass wir aus Deutschland kämen und nur mal schauen wollten, fing er gleich an uns über die Unterschiede der verschieden Modelle aufzuklären und wollte uns gleich die Schlüssel unseres bevorzugten Modells holen. Sicherlich hätten wir auch eine Probefahrt machen können, wir schickten den Verkäufer aber erstmal zu seinen Kollegen und fuhren kurz danach auch wieder zurück ins Hotel.

14.05.2011 – Mit einem guten Frühstück im Magen, das es im Holiday Inn sogar zu einem sehr annehmbaren Preis gab, erkundet sich jede Stadt am besten und so machten wir uns danach auch noch mal auf in die City von Charleston, um uns alles in Ruhe anzusehen.
Da die Stadt sehr überschaubar ist, parkten wir etwas außerhalb und machten uns dann zu Fuß auf nach Down Town.





In der Stadt gibt es sehr viel zu sehen und auch zu shoppen. Die alten, oftmals sehr gut erhaltenen Häuser im typischen Südstaatenstil schaffen eine angenehme Atmosphäre und laden zum fotografieren ein, aber auch derjenige, der einfach nur gerne durch schöne , teilweise sehr edle Läden schlendert, wird nicht enttäuscht.

Ein typisches Mitbringsel aus dieser Gegend sind die handgearbeiteten, oft sehr schönen Korbflächtereien, die es hier über all an der Straße und in den Markthallen der Market-Street zu kaufen gibt, wo sie auch zum Teil direkt vor den Augen der Touristen gefertigt werden.



Ein kleines Juwel, an dem wir fast vorbei gelaufen wären, ist der verwilderte Friedhof der Unitarian Church mit seinen sehr alten Gräbern auf dem tropische Pflanzen wachsen. Den Eingang in der Kingstreet (nahe Queensstreet) übersieht man fast. Nur ein kleines Schild an dem schmalen Gang weist darauf hin.

Layton Draper fotografiert von Tom Cullis

22 Jul 2011
22. Juli 2011

Ich könnte hier und heute natürlich über das herbstliche Sommerwetter schreiben, das Deutschland derzeit heim sucht, das lass ich aber lieber mal und präsentiere euch zum Wochenende Layton Draper, der für das Fitness-Magazin “Mens Exercise” vor Tom Cullis Kamera stand und nebenbei noch sein Auto putzte.

Das könnte er gerne auch mal bei uns machen…



Alle Fotos mit freundlicher Genehmigung von Tom Cullis

Große Veränderungen

20 Jul 2011
20. Juli 2011

Seit fast elf Jahren gibt es dieses Blog nun schon. In dieser Zeit gab es viele Änderungen. Meistens im Design, aber es hat auch schon öfter die Blogsoftware gewechselt und sogar einmal den Namen geändert.

Ich liebe ja Statistiken und deshalb versuche ich mal alle Milestones, wie man so schön sagt, zusammen zu bekommen. Dem Archiv sei dank, denn über alles habe ich ja auch hier berichtet.

Die Software
Am Anfang wurde das Blog noch in Handarbeit erstellt und ich nannte es da auch noch Tagebuch. Da ich aber Kommentare und ein Archiv wollte, musste spezielle Software her:

07.2000 bis 04.2001 Handgestrickt
04.2001bis 05.2002 Graymatter
05.2002 bis 05.2004 Movable Type

Seit 05.2004 Textpattern

Über 7 Jahre Textpattern spricht für sich, nun werden wir aber zu WordPress wechseln, weil unsere Anforderungen einfach gewachsen und vieles damit etwas einfacher zu handhaben ist.

Das Layout
Große Layoutveränderungen gab es in der Zeit 6 Mal, kleinere ständig.

Der Name
Auch der Name unseres Blogs hat sich schon Mal geändert: Im Dezember 2005 wurde aus holligay.de northerndelight.de.

Das wird in Kürze wieder geschehen, natürlich aus einem bestimmten Grund. Northerndelight und früher holligay war immer ein privates Blog. In den letzten Jahren und das entnehmen wir aus eurem Feedback auch immer ganz deutlich, kamen Beiträge dazu, die nicht immer in das Konzept eines privaten Blogs passen. Gemeint sind unsere Produkt-Reviews, die hauptsächlich auf unserem YouTube Kanal laufen, die aber ab und an auch den Weg zu northerndelight.de gefunden haben.

Diese beiden Bereiche, also Technik & Lifestyle Blog und Privates Blog werden wir jetzt voneinander trennen. Zwar hatten wir uns erst überlegt den Namen northerndelight, beim privaten Blog zu belassen, da jedoch unser YouTube Kanal ebenfalls northerndelight heißt und wir diesen nicht umbenennen können, bekommt also das private Blog einen neuen Namen. Der Name steht zwar schon fest und die Domain ist auch schon registriert, verraten werden wir allerdings nichts. Wir werden es aber rechtzeitig ankündigen, so dass ihr eure Links und Bookmarks entsprechend ändern könnt.

Uns ist klar, das wir dadurch möglicherweise ein paar Leser verlieren werden, wer aber weiterhin beide Themenbereiche lesen möchte kann das ja auch tun, nur eben in zwei verschiedenen Blogs.

Unser Hausbau-Blog hasenbu.de wird übrigens komplett ins private Blog übernommen und bekommt dort eine eigene Kategorie.

USA Ostküste 2011 – Raleigh (North Carolina)

14 Jul 2011
14. Juli 2011

12.05.2011 – Wir hatten eine lange Strecke vor uns. Es ging gut 420 Km weiter nach Raleigh (ausgesprochen Rɔːlɪ), der Hauptstadt von North Carolina.

Die Stadt war irgendwie merkwürdig. Es gab dort sehr viele Hotels und noch mehr Parkhäuser. Die Ampeln machten Vogelgeräusche und um 17:00 Uhr wirkte alles wie ausgestorben auf uns. Vielleicht waren wir aber aus New York und Washington einfach nur mehr Trubel gewöhnt. Es war Mittwoch Nachmittag aber nur wenige Menschen und nur ein paar Autos waren unterwegs. Ein paar Fähnchen an den Straßenlaternen war zu entnehmen, das am kommenden Samstag das OutRaleigh Festival stattfindet. Das hätten wir hier gar nicht erwartet.


Viel anzuschauen gab es nicht und so entschieden wir, in den historischen Stadtkern zu gehen, um dort in einem mexikanischem Restaurant zu essen. Das war auch gut so, denn als wir drinnen auf unser Essen warteten, gab es draußen einen kräftigen Schauer. Das Essen war gut, nur unsere Softdrinks waren extrem gechlort und kaum trinkbar.

Der Grund ist Folgender: Wie bei uns werden auch in den USA Softdrinks wie Cola, Fanta, Sprite etc. in Restaurants aus Leitungs-Wasser und Sirup gemischt. Das Wasser in den USA ist extrem stark gechlort und das schmeckt man. Selbst bei stark aromatischen Getränken wie Cola ist es sehr deutlich, aber Sprite ist für europäische Gaumen fast nicht mehr genießbar. Die Chlorintensität variiert von Stadt zu Stadt. Als Alternative empfehlen wir Limonade (also echte Limonade die aus Zitronen hergestellt wird). Diese kommt zwar auch aus einem Automat ist aber auch ohne Wasserzusatz trinkbar. Der Bedienung aber unbedingt sagen, dass sie kein Wasser und kein Eis hinzutun soll. Dann ist einem zwar ein Stirnrunzeln sicher, man bekommt dafür aber einen angenehm schmeckenden Durstlöscher. Bei Getränken aus Dosen oder Flaschen hat man das Chlorproblem nicht (es sei denn, man tut Eis hinzu).


Zurück aber in unser kleines mexikanisches Restaurant in Raleigh. Nachdem wir alles verputzt hatten, wollten wir uns noch auf die Suche nach einem Supermarkt machen um unseren Getränke- und Chips-Vorrat aufzufüllen. Über unser Navi suchten wir danach und landeten in der Crabtree Valley Mall. Hier gab es zwar keinen Supermarkt, dafür aber neben anderen Geschäften einen Best Buy Elektromarkt in dem wir erstmal nach einer GoPro Action Kamera suchten, die in den USA wesentlich günstiger sind als in Deutschland. Außerdem war bei Abercrombie & Fitch und bei Hollister gerade Ausverkauf, wo wir natürlich nicht nein sagen konnten.

Der Sommer wird cool

11 Jul 2011
11. Juli 2011

Jetzt kann der Sommer endlich kommen, denn dank unserer japanischen Freunde haben wir die Möglichkeit wieder richtig cool zu sein.

Im Land der aufgehenden Sonne gibt es jetzt zwei neue Sprays käuflich zu erwerben, die einem eine Gänsehaut verpassen.

Das erste Spray verwandelt sich in einen festen Schaum den man dann modisch tragen kann. Bleibt zu hoffen, dass er nicht so hart wird, dass man eine Flex braucht, um ihn wieder vom Leib zu bekommen.

Das zweite Spray kühlt die Haut kurzfristig mit prickelndem Knistern auf -9 Grad runter.

Beide Sprays werden bestimmt ordentlich stinken und wahrscheinlich wird das zweite ein klebriges Gefühl hinterlassen, ganz zu schweigen was die Dermatologen dazu sagen…

Aber cooler als ein feuchter Waschlappen ist es allemal.

Mehr Infos gibts hier »

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