Monatsarchiv: Juni, 2011

Web-Tipp mit Katzen-Content

29 Jun 2011
29. Juni 2011

Heute mal ein Web-Tipp von mir für alle Katzen- und Männerliebhaber (im besten Fall beides). Die Seite heißt “cute boys with cats” und zeigt das, was der Titel verspricht und zwar ganz seriös.

Wer männlich ist und eine Katze hat, kann ein Bild von beidem machen und es Laura, der Betreiberin des Blogs schicken. Das tun anscheinend viele, denn täglich erscheinen neue Bilder. Das Schöne daran, es sind nicht Models die sich hier mit ihren Katzen zeigen, sondern jeder hat eine Chance bei CBWC.


Alex with his little brother, Cougar


Tom and Cat Saika


Noah and Mo

Das Projekt von Laura ist in den USA sehr erfolgreich, in unserem Land hätte es sicher keinen so großen Zuspruch. Ich kenne zumindest keine vergleichbare Seite aus Deutschland. Wer also sich und sein Kätzchen der Öffentlichkeit präsentieren möchte, kein sein Bild einfach bei cute boys with cats einreichen.

Betrifft Hasenbu.de

28 Jun 2011
28. Juni 2011

Die neuen Leser unter Euch kennen unser Baublog, dass im Moment noch unter hasenbu.de zu erreichen ist, wahrscheinlich gar nicht. Denen sei erklärt, dass wir darin unseren Hausbau Dokumentiert haben und bis Ende 2007 dort alles was unser Zuhause betrifft gebloggt hatten. Ab dem Zeitpunkt wollte ich alle Blogeinträge von dort in unser privates Blog rüberkopieren. Angefangen hatte ich seinerzeit damit, aber fertig wurde ich nicht.

Jetzt, da ich noch krank geschrieben bin und weil in den nächsten Wochen bei unseren Blogs und unserem YouTube Channel einige Änderungen anstehen, habe ich die Umzugsarbeit wieder aufgenommen und kopieren fleißig Artikel vom einen Blog ins andere, inkl. Bilder und dem ursprünglichen Datum. Was ich leider nicht mitnehmen kann sind die vielen Kommentare aus dem Baublog. Das ist zwar sehr schade, aber ich würde sonst noch Monate daran sitzen wenn ich auch die noch kopieren würde.

Alle Artikel aus dem Baublog sind jetzt hier in der Kategorie Hasenbude zu finden. Ich werde der Kategorie in Zukunft auch noch eine eigene Einstiegsseite mit eigenem Menü geben, aber erst Mal ist es wichtig, dass die Beiträge alle rüberkommen.

TV-Tipp: Das perfekte Dinner aus New York

28 Jun 2011
28. Juni 2011

Passend zu unseren letzten Urlaubsberichten hier, kommt diese Woche das perfekte Dinner aus New York City. Vier Deutsche, die es nach Big Apple verschlagen hat und ein New Yorker, der eine zeitlang mal in Deutschland gelebt hat, kochen auf VOX um die Wette.

Dabei geht es uns mittlerweile gar nicht mehr so sehr ums kochen, sondern um die Menschen und wie sie leben/wohnen und das ist in eine Stadt wie New York schon sehr interessant.

USA Ostküste 2011 – New York City – Tag 3

22 Jun 2011
22. Juni 2011

09.05.2011 – Ein wenig standen wir immer noch unter dem Einfluss vom Jetlag, weshalb wir an unserem dritten Tag in NYC auch wieder relativ früh wach waren und auch nicht durchgeschlafen hatten.

Gegen 8:00 Uhr morgens waren wir wieder unterwegs. Hauptziel war der Central Park, die grüne Lunge New Yorks, aber vorher wollten wir uns Manhattan von ganz weit oben anschauen. Wir entschieden uns für das “Top of the Rocks” im Rockefeller Center (30 Rockefeller Plaza). Von dort aus hat man einen sehr schönen Blick auf den Central Park auf der einen und dem Empire State Building auf der anderen Seite. Das Top of The Rocks hat drei Aussichtsplattformen (67., 69. und 70 Etage) wovon die oberste am schönsten ist. Nicht nur weil sie am höchsten ist, sondern auch weil, im Gegensatz zu den Unteren, keine Scheiben die Sicht trüben, was besonders gut fürs Filmen und Fotografieren ist. Der Ausblick ist grandios und die 22 USD pro Person auf jeden Fall wert.
Gut eine Stunde haben wir uns 260 Meter über New York aufgehalten, bis wir wieder runter fuhren und uns auf der 5th Avenue auf den Weg in Richtung Central Park machten.



Auf uns warteten aber noch zwei kleine Highlights, die auf unserer New York To Do Liste standen. Der große Laden von Abercrombie & Fitch, dessen Fassade leider gerade renoviert wird und den wir deswegen fasst übersahen und natürlich der berühmteste aller Apple Stores, dessen Geschäftsräume sich im Basement befinden und dessen Eingang ein riesiger Glaswürfel mit dem Apple-Logo krönt. Man mag sagen wir spinnen und das wir Kulturbanausen seien, aber auch so etwas zaubert uns ein Lächeln ins Gesicht.


Der Central-Park beginnt im Süden an der 59. Straße und erstreckt sich bis zur 110. Straße, also genau über 51 Blocks. Er trennt die Upper West Side von der Upper East Side. Am nördlichen Ende beginnt Harlem. Wir betraten den Park an der 5th Avenue/East 59th Street, gingen an dem kleinen See “The Pond” vorbei über eine der wohl meistfotografiertesten Wege im Central Park “The Mall”, zur “Bethesda Fountain”. Danach ging es rechts der Fontaine weiter, bis in etwa Höhe der 85. Straße, wo wir den Park bis zur Upper West Side durchquerten.





Da dies unser Letzter Tag in New York war und wir gestern noch eine Sache vergessen hatten anzuschauen, liefen wir jetzt wieder runter Richtung Madison Square Garden (der auch gerade renoviert wurde) weiter zum “High Line Park“. Der Weg dort hin führte uns noch einmal über Broadway und Times Square, wo wir auch den Naked Cowboy trafen.


Jetzt aber zum High Line Park. Dieser Park entstand auf einer ehemaligen Hochbahnstrecke in Sichtweite des Hudson Rivers. Eine gemeinnützige Organisation, unterstützt von von der Stadt New York, begrünt diese Anlage Stück für Stück und hat damit eine ganz eigene kleine, grüne Welt geschaffen. Es war sehr warm heute, weshalb es hier oben auch kaum noch eine freie Sonnenliege gab.



Auch heute verzichteten wir wieder auf U-Bahn und Taxi um zum Hotel zurück zu kommen, denn wir könnten ja was verpassen. Im Restaurant “Burger Shack”, gleich neben unserem Hotel aßen wir dann später noch zu Abend.

Wieder daheim

17 Jun 2011
17. Juni 2011

Meine OP am Dienstag ist gut verlaufen und war nicht so schwer wie wir erst erwartet haben. Einzelheiten erspare ich euch mal, denn ich weiß ja nicht ob ihr gerade beim Essen seid, wenn ihr das hier lest.

Ich bin sehr froh, dass mir dieser Chirurg empfohlen wurde und das er die OP per Schlüssellochtechnologie durchgeführt hat. Mit mehrstündiger Verspätung, wegen zweier Notfälle, ging es dann Dienstag nachmittag gegen 17:00 Uhr los.
Als ich um 21:00 Uhr aus der Narkose erwacht zurück aufs Zimmer kam, wartete Gunnar bereits auf mich, worüber ich richtig happy war. Wie wir am Mittwoch festgestellt hatte, habe ich wohl nicht alles mitbekommen was er mir erzählt hatte, aber das ist nach einer Vollnarkose ja ganz normal.

Heute durfte ich bereits nach der Visite nach Hause. Hier erholt es sich auch wesentlich besser, als im Krankenhaus. Bis Freitag bin ich erstmal krank geschrieben, da kommen dann auch die Fäden raus.

USA Ostküste 2011 – New York City – Tag 2

15 Jun 2011
15. Juni 2011

08.05.2011 – An unserem zweiten Tag in NYC war ein weiter Fußmarsch angesagt. Unser Hotel war in Murray Hill, da lag es nahe zuerst einmal auf die berühmte 5th Avenue zu gehen. Bei der Suche nach einem Frühstückscafé kamen wir am Empire State Building (diesmal wirklich) vorbei. Das Erstaunliche an diesen großen, weltberühmten Gebäuden ist, dass je näher man ihnen zu Fuß kommt, desto unauffälliger werden sie und man muss aufpassen, nicht einfach dran vorbei zu gehen.




Da wir sehr früh auf den Beinen waren und es zudem auch noch Sonntag war, hatten noch nicht alle Läden, wo wir hätten frühstücken können, geöffnet. Wir fanden dennoch eines, das zwar optisch nicht so viel her machte, der Hunger trieb uns aber hinein.
Es gab ein großes Buffet und das sah auch wirklich ganz ok aus, aber es wurde nicht ganz klar was es kosten würde. Erst hinterher stellten wir fest, das es an der Kasse einfach abgewogen wurde. So bestellten wir am Tresen und ließen es uns frisch zubereiten. Gunnar wollte ein French Toast, Rührei und Bacon. Ich mochte es dem etwas grummeligen Koch nicht so kompliziert machen und orderte das Gleiche. Mir sagte das Frühstück nicht so sehr zu, Gunnar aber mampfte alles auf und sogar noch einem Teil von meinem.

Danach ging es gestärkt wieder auf die 5th Avenue wo wir geradewegs auf das Flatiron Building zusteuerten, jenem bekannten dreieckigem Gebäude, das an der Ecke 5th Ave./E23rd. St. einen extrem spitzen Winkel hat.

Von hier aus marschierten wir weiter nach Greenwich Village zur Christopher Street in der das Stonewall Inn steht, das schwule Lokal in dem am 28. Juni 1969 der Aufstand von Schwulen und Lesben gegen die diskriminierende Behandlung der Staatsmacht begann und mit Unterbrechungen bis zum 3. Juli dauerte. Dieser Aufstand ist der Beginn der Schwulen- und Lesbenbewegung, dem seither die weltweiten CSDs und Pride-Veranstaltungen gewidmet sind.


Danach wollte Gunnar gerne zum den Hudson River unterquerenden Holland Tunnel in dem der Film “Daylight” mit Sylvester Stallone spielte. Da dort aber seit dem 11. September, sehr strenge Sicherheitsvorschriften gelten, war das Annähern an die Tunneleinfahrt und auch das Fotografieren dort, nicht erlaubt, worauf man uns bei unserem Versuch beides zu tun, lautstark hinwies.

Apropos Sicherheitsvorschriften und Polizeipräsenz. Wir näherten uns dem Ground Zero und dem Finanzdistrikt. Diese Gegend wird massiv überwacht und man sieht Polizei und Überwachungskameras an jeder Ecke.

Der Ground Zero ist noch eine riesige Baustelle auf dem der Freedom Tower mittlerweile deutliche Dimensionen annimmt. Neben weiteren Gebäuden wird es hier natürlich auch noch eine Gedenkstätte für die Opfer der Anschläge vom 11. September geben. Wir gingen fast um das ganze von einem Bauzaun umgebene Areal. Obwohl sich hier sehr viele Touristen aufhielten, war es auffallend ruhig und die Atmosphäre, auch für uns etwas beklemmend, haben wir die schrecklichen Bilder, als die Twin Tower einstürzten ja immer noch deutlich vor Augen.





Von hier aus steuerten wir dann den Battery Park an. Dort starten die Liberty Island Ferries zur gleichnamigen Insel auf der die Freiheitsstatue steht. Hier holten wir uns dann auch unseren ersten Sonnenbrand, denn wir dachten nicht, dass das Wetter so klasse werden würde und haben es natürlich vergessen uns einzucremen. Auf der Insel hat man natürlich nicht nur einen guten Blick auf das 1886 eingeweihte und für Millionen von Immigranten bedeutsame Freiheitssymbol, sondern auch auf die Skyline von New York. Auf dem Rückweg macht die Fähre noch einen Stopp bei Ellis Island, auf der sich das Immigration Museum befindet, das ließen wir aber aus, denn wir hatten ja noch einiges vor.

Das nächste Ziel war der Financial District mit der Wall Street und der New York Stock Exchange. Diese Gegend wirkt sehr clean und ist natürlich stark bewacht. Fahrzeuge die in die Wall Street fahren wollen, müssen erst einmal eine Straßensperre passieren wo das Auto dann von oben bis unten durchsucht wird (inkl. Sprengstoff-Spürhunde). Dementsprechend leer sind die Straßen in dem Destrict auch.

Ein weiteres Highlight in jedem Reiseführer ist die Brooklyn Bridge, die auf der östlichen Seite Manhattans den East River überspannt. Dort gibt es einen schmalen Fußgängerweg, der oberhalb der Fahrspuren verläuft und am Tag unseres Besuches sehr voll war. Die New Yorker zieht es am Wochenende wohl auf ihre Brücke. Diese machte auf uns eher einen baufälligen Eindruck, weshalb ein Teil von Ihr wohl auch gerade von Bauplanen abgedeckt war. Wir gingen bis zum ersten Pylonen und machten uns dann auf den Rückweg und auf die Suche nach einem Starbucks.


Nachdem wir uns dort erfrischt und gestärkt hatten, machten wir uns über den Broadway auf den Weg zurück zum Hotel. Im südlichen Teil ist der Broadway eine Shoppingmeile auf der auch am Sonntag alle Geschäfte geöffnet hatten und dort dementsprechend viel los war. Obwohl uns die Füsse bereits schmerzten, machten wir einen Stopp in einem sehr coolen Hollister Store. Dieser sah zwar von Innen aus wie jeder andere auch, erstreckte sich aber über gefühlte 10 Etagen. Heute wollten wir aber nicht schoppen und machten uns wieder auf Richtung Murray Hill.

Der Rest des Weges zog sich, Füße und Rücken meldeten sich zu Wort, kein Wunder, waren wir jetzt doch mittlerweile über 9 Stunden unterwegs. Im Hotel angekommen machten wir erstmal ein Nickerchen, bevor wir uns auf die Suche nach unserem Abendessen begaben.

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