Monatsarchiv: September, 2010

Budapest, die graue Schönheit

26 Sep 2010
26. September 2010


Das weltberühmte Café Gerbeaud

Vor gut einer Woche sind wir von unserer fünftägigen Budapest Städtereise zurückgekehrt und hier nun unser kleiner Bericht.

Die Idee, dass wir uns mal Ungarns Hauptstadt genauer erschauen wollten, hatten wir als wir vor der Frage standen, wohin mit unseren 5 Tagen Resturlaub und den durch unseren Aussie-Urlaub eingeflogenen Meilen. Malev, die ungarische Fluggesellschaft ist Mitglied beim Vielfliegerprogramm, in dem auch Qantas ist, wir kannten Budapest noch nicht, also war die Entscheidung gefallen. Über Trivago haben wir günstig ein recht gutes und citynahes (3km) Hotel bekommen und so freuten wir uns schon auf diesen Kurztripp.

Budapest liegt an der Donau und diese trennt sie in die Stadtteile Buda und Pest. Pest ist der flachere Teil und das Geschäftszentrum, Buda ist hügelig und das begehrteste Wohnviertel der Stadt. Beide Stadtteile werden durch einigen Brücken miteinander verbunden, von denen die Kettenbrücke wohl die Berühmteste und Schönste ist. Auch nett anzuschauen ist die Freiheitsbrücke, die die Donau in Höhe der Uni und der Markthalle überquert und über der auf Budas Seite die Freiheitsstatue wacht.






Budapest hat sehr viele historische Sehenswürdigkeiten, die meistens in einem guten Zustand sind, oder gerade in einen solchen versetzt werden. Gerade deshalb ist Budapest auch ein Touristen-Magnet, was einem im Stadtzentrum auf Schritt und Tritt bewusst wird. Dies ist wohl auch der Grund, warum die Preise in Budapest längst westlichen Standart erreicht haben, teilweise sogar noch darüber liegen. Wer also darauf aus ist in Budapest einen preiswerten Urlaub zu verbringen, wird schnell eines Besseren belehrt.

Neben den im Fokus stehende Sehenswürdigkeiten, sind auch die meisten Wohn- und Geschäftshäuser wunderschöne alte Gebäude, verziert mit jeder Menge Figuren und Stuck. Im Innenstadtbereich sind diese Häuser meistens top-renoviert (oder werden es gerade) und beherbergen teure Hotels, Geschäfte oder Büros. Wohnt man, wie wir aber ein wenig außerhalb der City oder geht einmal in eine der zahlreichen Seitengassen, wird man sehr schnell ein ganz anderes, ein grau-schwarzes Bild von Budapest sehen. Das Renovieren dieser Perlen ist immens teuer und es gibt sicherlich auch in Ungarn nur noch wenige Handwerker, die die alten Techniken beherrschen. Aus einer Renovierung wird also meistens eine Komplett-Restaurierung/Sanierung. Es wäre günstiger die alten Gebäude durch neue zu ersetzen, aber das tut man aus verständlichen Gründen nicht. So warten also weiterhin unzählige ehemals sozialistische Prachtbauten auf ihre Wiederbelebung. Uns stellte sich dabei allerdings auch die Frage, wer sich nach der Restaurierung die Mieten in einem solchen Gebäude noch leisten kann.






Budapest hat mehr als 1,7 Millionen Einwohner (Stand 01.2010). Das macht sich in der Stadt deutlich bemerkbar. Ich war noch in keiner Stadt, in der der Autoverkehr immer und überall in einem solchen Ausmaß präsent war. Die zusammenhängenden Fußgängerzonen der Innenstadt sind kleine Oasen zum Verschnaufen, aber sobald man wieder an einer Hauptstraße ist, oder runter an die Donau möchte, wird man vom Verkehr erdrückt. Hier ein Lob an die Budapester Autofahrer. Sie sind sehr rücksichtsvoll was Fussgänger angeht. Sobald man eine Straße überqueren will, halten die meisten sofort an. Das tröstet aber nicht darüber hinweg, dass sie fast überall in der Stadt akustisch und auch geruchstechnisch präsent sind. Selbst wenn man an der Donau z.B. von Brücke zu Brücke spazieren will, hat man links und rechts von einem teilweise vierspurige Straßen. Es ist also kein Wunder, dass die Häuserfassaden meist grau bis fast schwarz sind.






Auffällig ist das es in der Stadt, wahrscheinlich im ganzen Land, viele sehr gut aussehende (junge) Menschen gibt, was einem dann trotz des grau in grau doch wieder etwas heiter stimmt. Mit dem Wetter hatten wir die ersten Tage wirklich Glück. Es wahr zwar meistens bedeckt aber warm, so das wir wohl das letzte mal in diesem Jahr in kurzen Hosen rumlaufen konnten. Trotz oder gerade wegen all dieser mal ganz anderen Eindrücke, waren es ein paar schöne, wenn auch anstrengende Tage.

Heute morgen ist uns übrigens noch der neue Video-Clip von Selena Gomez über den Weg gelaufen, der in Budapest gedreht wurde und Ihr dürft jetzt raten in welcher Sehenswürdigkeit das untenstehende Standbild aufgenommen wurde. Mit einem Klick darauf, könnt ihr das ganze Video sehen.

Eyecandies 09

24 Sep 2010
24. September 2010

Lang musstet ihr darauf warten, nun haben wir wieder sechs (vielleicht) schnuckelige Typen für euch. Ihr habt die Wahl:

# Macht auch angezogen eine sehr gute Figur: River Viiperi
# Gefunden bei Made in Brazil. Das Newcomer Model ç fotografiert von Greg Vaughan .
# Jerry East hat mit 17 sein erstes Fitness-Studio eröffnet. Das sieht man aber auch.
# Das Model Tanner Sarff wurde in New York von Paul Reitz gekonnt in Szene gesetzt.
# Und noch ein brasilianischen Modell: der 21-jährige Anderson Porto.
# Nick London, der neue Lover von Calvin Klein? Wer weiß…

Ja und weil ihr nun wirklich so lange auf die Eyecandies #09 warten musstet hier noch ein nettes Video zum Wochende. Diesmal (leider) nicht von uns selbst gedreht.

Euch allen ein schönes Wochenende und vielleicht habt ihr ja noch Lust was bei uns zu gewinnen.

Zurück aus Budapest

18 Sep 2010
18. September 2010


Das Parlament in Budapest

Na, habt ihr uns schon vermisst? Wir waren von Montag bis Freitag in Budapest und sind gestern um halb neun wieder in Hamburg angekommen. Ein ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen hier.

Gerstern haben wir auf dem Budapester Flughafen noch die Gewinner unserer Blu-ray-Verlosung gezogen und einen kleinen Film gedreht. Wer gewonnen hat, seht ihr hier.

Textpattern Tutorial: Twitter-Button einbauen

12 Sep 2010
12. September 2010

Sicherlich habt Ihr schon bemerkt, dass seit einiger Zeit unter jedem Beitrag ein “Twittern-” und “Gefällt mir Button” zu finden sind. Was die da sollen und wie sie eingebaut werden, erkläre ich in zwei Tutorials. Heute geht es um den Twittern-Button.

Dieses Tutorial beschreibt, wie man auf einfache Art und Weise und ohne Verwendung eines Plugins einen Twittern-Button in ein Textpattern Blog integriert. Dadurch das ich hier ohne ein textpattern-spezifisches Plugin arbeite, kann die Vorgehensweise, leicht abgewandelt, auch in anderen Blogsystemen angewandt werden.

Nutzen
Der Twitter-Button (auch Tweet-Button genannt) erlaubt es den Lesern eures Blogs, auf ihrer Twitter-Seite, auf deinen Beitrag hinzuweisen und ihn zu verlinken, was euch neue Leser bringen kann. Ein Klick auf den Button genügt. Je nachdem welches Button-Layout ihr euch aussucht, wird die Anzahl der Tweets angezeigt.

Ran ans Werk
Geht erst mal zu Twitter auf die Seite http://twitter.com/goodies/tweetbutton
Hier könnt ihr euch ein Button-Design auswählen, ein paar Einstellungen vornehmen und am Ende bekommt Ihr ein Skript, das ihr in euer Blog einbauen könnt.

Button: hier wählt ihr das gewünschte Layout aus
Tweet text: Wenn ihr hier keinen Text eingebt, wird im Tweet der Title eures Blogs ausgegeben
URL: Wenn hier nichts angegeben wird, wird im Tweet die URL eures Blogs ausgegeben
Sprache: Hier wählt ihr die Sprache aus, in der der Button-Text dargestellt werden soll.

Damit in den Tweets auch die Url des jeweiligen Artikels und nicht die des Blogs ausgegeben wird, muss hier natürlich der Permalink zum Artikel stehen, für den es den ja einen Textpattern-Tag gibt. Genauso verhält es sich mit dem Titel des Artikels.

Bei URL geben wir also ein, bei Tweet text .

Wenn das erledigt ist kopiert ihr den erzeugte und rechts unten auf der Seite angezeigten Code nur noch in den Artikel-Baustein eures Blogs. Der Code sollte in etwa so aussehen:

Der Einbau des Facebook-Buttons ist etwas aufwendiger, aber das zeige ich im nächsten Tutorial.

Taxi bitte, aber schnell…

10 Sep 2010
10. September 2010

Unsere Fahrt im Porsche Carrera GT3 Renntaxi

Wir hatten es euch versprochen und hier ist es nun, das Video das Gunnar im Renntaxi gefilmt hat. Zusammengeschnitten sieht es dann so aus als ob meine Fahrt gefilmt wurde. Wie heftig so eine Fahrt ist, zeigt der Clip glaube ich sehr deutlich, denn an eine ruhige Kameraführung war nicht zu denken. Der Bildstabilisator gab schon beim Anfahren auf.

Die Fahrt ging insgesamt über zwei Runden und auf der kurzen Geraden waren max. 230 Km/h möglich. Der Rest der Strecke ist extrem kurvig, was für den Fahrer Schwerstarbeit erforderte und ich glaube er hat uns während der Fahrt nicht geschont.


Grafik: wikipedia.de

Wir auf der IFA 2010

08 Sep 2010
8. September 2010

Wie ja schon erwähnt hat es uns am letzten Wochenende auf die Internationale Funkausstellung nach Berlin getrieben. Technikbegeistert wie wir sind, hatten wir uns vorgenommen viel zu sehen und uns über neue Fernseher, 3D, Kameras etc. zu informieren.

Wie Messen aber nun mal so sind, war es sehr voll und man konnte zwar einiges sehen, aber dann wieder auch nicht so richtig, weil das ja auch viele andere sehen wollten. Trotzdem haben wir einen guten Eindruck bekommen, was zum Beispiel mit der 3D-Technik bei Fernsehern auf uns zu kommt. Ich bin mir allerdings noch nicht so im klaren darüber, ob ich mir einen Film mit einer die Sicht nach links und rechts einschränkenden Brille, leicht unscharf in 3D anschauen und danach dann evtuelles Augenbrennen und/oder Kopfschmerzen in Kauf nehmen sollte, oder ob ich doch lieber, wie jetzt, den Film von der Blu-ray gestochen scharf genieße.


Neben 3D gab es auch Fernseher zum Kuscheln

Viel faszinierender als die 3D Fernseher fanden wir da schon ultraflachen, fast randlosen Fernseher, die einige Hersteller vorstellten.

Natürlich haben wir auch wieder einen kleinen Film gedreht, den ihr hier in 2D anschauen könnt.

Übrigens, wer eine von zwei gestochen scharfen Blu-rays gewinnen möchte, kann das bis zum 16.09.2010 noch hier tun.

© Copyright - styve.de - Impressum - Datenschutz