Monatsarchiv: Juli, 2010

Ist der Sommer wirklich schon vorbei?

28 Jul 2010
28. Juli 2010

Zuerst will der Sommer nicht so richtig starten und fröstelt rum, dann bekommt er spontan Hitzewallungen und schweißausbrüche und jetzt ist schon das Ende in Sicht?

Und das wo wir noch so einiges auf dem Programm haben: Dieses Wochenende große Party bei den Sörnies, das WE danach CSD in Hamburg. Dann bekommen wir Besuch von Brownie, fahren zur Funkausstellung nach Berlin und im September sind wir ein paar Tage in Budapest. Es wäre ja schön, wenn uns der Sommer noch ein wenig erhalten bliebe.

Homosexualität ist noch lange nicht überall akzeptiert

27 Jul 2010
27. Juli 2010

Ich bin schwul und auch wenn das ein Teil meines Lebens ist, ist es nicht der Teil der mich ständig beschäftigt. Das ich mit meinem Mann verheiratet bin, ist für mich so normal, wie jede Hetero-Ehe. In meiner Umwelt, in der ich mich täglich bewege, also Familie, Arbeit, Nachbarschaft, weiß man das ich schwul bin und behandelt mich wie jeden anderen Menschen. Gunnar und ich sind zwar nicht extrovertiert schwul aber wenn wir shoppen, ins Restaurant gehen oder verreisen wird der ein oder andere sicher bemerken, das wir beide nicht nur in befreundeter Weise zusammen gehören und man hat sich uns gegenüber immer anständig verhalten. Warum auch nicht?

Was ich damit sagen will ist: Das wir schwul sind beschäftigt uns in unserem Alltag eigentlich gar nicht. Wir verleugnen es nicht, kehren es aber auch nicht nach außen. Wir denken eigentlich nicht weiter darüber nach, weils für uns zu normal oder zu unwichtig ist.

Nur dann, wenn Menschen wie der Leiter des CDU-Ortsverbandes Chemnitz, Kai Hähner sich zu einem Interview des MDR mit den CSD-Organisatoren in Leipzig, mit Sätzen wie

“Durch Ihre öffentlichen Auftritte und das Zuschaustellen Ihrer Lebensweise gilt Homosexualität inzwischen als ‘trendy’. Und somit verleiten Sie Jugendliche, die sich in einer sexuellen Findungsphase befinden.”

äußern oder dieser den CSD-Organisatoren den Rat gibt:

“Leben Sie, wie Sie wollen, im Privaten und lassen Sie andere mit Ihrer Abnormalität in Ruhe.”

merke ich, dass in Teilen unserer Republik Homosexualität eben noch nicht überall akzeptiert ist. Wenn diese dummen Äußerungen eines CDU-Politikers dann auch noch vom Lager der NPD gelobt werden bekomme ich echt Angst.

Quelle: ggg.at

Eva Hermann, schämen sie sich

26 Jul 2010
26. Juli 2010

Die selbsternannte Moralprädigerin und ehemalige Tagesschausprechern hat mal wieder in ungeheuerlicher Weise ihre merkwürdigen Ansichten unters Volk gebracht und mit ihren Bemerkungen, die ich hier nicht wiederholen möchte, den Opfern, ihren Angehörigen und allen Menschen die am Samstag friedlich auf der Loveparade feiern wollten, vor den Kopf gestoßen. Sie sollte sich was schämen, was sie aber wohl nicht tun wird. Ihren Artikel möchte ich hier nicht verlinken, aber wen der Schmutz interessiert, braucht nur ihren Namen + Loveparade zu googlen.

Stattdessen hier ein Artikel bei Yahoo Deutschland darüber »

Eyecandies 07

25 Jul 2010
25. Juli 2010

# Es wird in letzter Zeit viel über Ihn berichtet: Philip Fusco.
# Da wir keine ungarisch sprechen, wissen wir auch nicht wie dieses Modell heißt.
# Noch ein Hottie ohne Namen, gefunden im Wiched Gay Blog.
# Das brasilianische Modell Thiago Nicolau fotografiert von Ronaldo Tex.
# Keine Ahnung was Alex Price sonst so macht. Auf den Fotos macht er sich aber gut.
# Unterwäsche-Modell müsste man sein. Joel Rush hat das Glück.

Der Kerl ist an der Wand

25 Jul 2010
25. Juli 2010

Von Ron, dem Gewinner des Wandtatoos, haben wir gestern ein Foto bekommen auf dem das gute Stück jetzt sein Heim schmückt. Das Anbringen hat zwar gut eine Stunde gedauert, war aber nicht allzu schwierig wie er uns schrieb.

Glückwunsch, sieht gut aus.

Jubiläums-Verlosung, Nachlese

23 Jul 2010
23. Juli 2010

Eigentlich wollte ich gar nicht mehr darüber schreiben, aber in einigen kommentaren kam die Frage auf, warum bei unserer Verlosung so wenig Leute mitgemacht haben. Mangelnde Lust oder Sommerloch… keine Ahnung.

Eine sehr ausführliche Mail haben wir dazu von Christian bekommen, die ich hier euch nicht vorenthalten möchte:

Lieber Holger, lieber Gunnar
Ihr schreibt, dass ihr euch über die mangelnde Resonanz zu eurer Jubiläums-Verlosung wundert. Ich arbeite selbst in einer Agentur, die u.a. internationale Blogs für Marketing-Aktionen großer Firmen nutzt. Blogger zu finden, die bei unseren Aktionen mitmachen ist nicht sonderlich schwer, die Resonanz der Leser ist aber gerade im deutschsprachigen Raum mager bis sehr mager, besonders dann wenn sie, wie bei euch, aufgefordert werden etwas zu tun, was über ein paar Mausklicks oder einige Zeichen Text hinausgeht.

Wer sich in seiner Freizeit im Internet bewegt, der will konsumieren, das ist leider so. Aber auch das Konsumieren muss dem Nutzer möglichst leicht gemacht werden. In Zeiten von Twitter, ist das Lesen von mehr als 140 Zeichen zu einem Thema schon fast zu viel, darauf noch eine, wie ihr es euch gewünscht habt, kreative Antwort zu bekommen, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit. In Eurem Fall habt ihr zwar fast alles richtig gemacht, nur standen die Preise zu dem was man tun musste, anscheinend nicht im richtigen Verhältnis.

Das Video ist gut gemacht, die Länge ideal. Dadurch dass ihr die Versprecher und Cuts drin gelassen habt wirkt es sehr authentisch und es macht Spaß es selbst auch mehrfach zu schauen.

Die Aufgabe ist nicht zu schwierig gewählt – ein Foto lässt sich schnell mal machen und verschicken – großartig kreativ muss man da nicht sein. Das mit dem Video ist schon etwas schwieriger, aber auch machbar, denn jedes moderne Handy und die Digicam kann heutzutage Clips drehen. Die zu Youtube hoch zu laden – ein Kinderspiel, wenn man dort einen Account hat.

Das Hauptproblem sehe ich aber darin, dass viele zwar gerne durchs Schlüsselloch anderer schauen mögen, aber sich selbst nicht in einem Blog auf Fotos oder gar bei Youtube wiederfinden wollen. Deshalb gab es wohl auch nur Text-Glückwünsche.

Die Preise sind für sich gesehen auch ok. Allerdings sind sie fast nur auf eure schwulen Leser zugeschnitten, was den ein oder anderen wohl abgehalten hat mitzumachen.“

Mit eurer Aktion wolltet ihr euch bei euren Lesern bedanken und habt gleichzeitig ein neues Kommunikationsformat bei euch eingeführt. Leider lief der Aufwand dafür wohl ins Leere, weil eure Leser für so was anscheinend nicht bereit sind. Unseren Kunden empfehle ich in einem solchen Fall bei der alten Strategie zu bleiben, oder aber, was in der Regel eher nach ihrem Sinn ist, sich an eine aufgeschlossenere Zielgruppe zu wenden. In eurem Fall wäre das dann wohl anstelle der Blogosphäre die Youtube Gemeinde.

Wie ihr euch auch entscheidet, ich bleibe euch treu, denn bei einem Blog die Entwicklung über so viele Jahre mit verfolgen zu können ist eher selten und dafür umso spannender.

Viele Grüße
Christian

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