26. Dezember 2008
Obwohl wir für Heiligabend schon sehr viel vorbereitet hatten, mussten am 24. natürlich noch einige Sachen frisch zubereitet werden, womit wir auch gleich nach dem Frühstück anfingen.

Mittlerweile sind wir ein eingespieltes Team wenn es darum geht, unsere Gäste zu bekochen und wir vermeiden es Hektik aufkommen zu lassen, vielmehr sind wir sehr konzentriert bei der Arbeit, um auch alle Einzelteile der Gerichte auf den Punkt fertig zu bekommen.
Kurz bevor die Gäste dann kommen atmen wir schnell noch mal durch (nebenbei machen wir uns frisch und ziehen uns um), um dann die perfekten Gastgeber zu sein. Bei der ganzen Konzentration kommt es leider auch mal vor, dass man vergisst Blogger und Kochblogger zu sein und schlichtweg nicht daran denkt, Fotos zu machen. Ihr müsst euch daher mit einem Bild unseres Weihnachtsbaumes zufrieden geben.

Unsere Familie hatten wir zu 17:30 Uhr geladen. Meine Mutter und mein Bruder reisten etwas früher an, wurden bis dahin aber von Gitta und Jimmy bespaßt. Als es dann soweit war, waren wir auch ziemlich froh endlich ein Glas Sekt, das wir mit einem Schuss selbstgemachter Glühwein-Essenz pimpten, zu trinken. Unsere Gäste bekamen natürlich auch was ab.
Es folgten
Winterliche Salatvariationen
mit Cranberries und Knusperfrüchten
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Weiße Tomatensuppe
mit Sesamsternen
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Weihnachtlicher Putenbraten
mit gedünsteten Feigen
Rotkohl und Mandelbällchen
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Zerlaufenes Adventsküchlein
mit Gewürzorangen und Zimteis
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Café und Orangen-Chili-Pralinés
Alles war so gut vorbereitet, dass wir beim Servieren und Anrichten in keinerlei Hektik verfielen. Und das Schöne, es hat allen geschmeckt. Lediglich bei der Suppe musste meine Mutter passen, denn diese war etwas schärfer gewürzt. Da wir alle gerne scharf essen, sind wir es gewohnt und haben die Suppe gar nicht als so scharf empfunden.
Aber bei uns darf man gern auch mal was stehen lassen und es gab ja noch genug Anderes zu essen.
Nach dem Essen begann dann ein lustiger Karaoke-Abend, bei dem selbst mein Bruder nach einigem Zögern auch ans Mikrofon ging. Erst um 2:00 Uhr Nachts hörten wir auf zu singen und schickten meine Mutter ins Bett, während Gunnar und ich noch ein wenig klar Schiff machten.
Jetzt wo ich das hier gerade schreibe, scheint mir die Sonne so stark ins Gesicht, dass ich kaum noch was lesen kann und wir uns entschieden haben gleich noch einen gemütlichen Spaziergang um die Alster zu machen.
Euch allen noch einen angenehmen 2. Weihnachtstag und vielen Dank für die zahlreichen Weihnachts-Grüße.
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