Monatsarchiv: Februar, 2007

Ich bin gerührt

27 Feb 2007
27. Februar 2007

Ich möchte mich bei Euch, meinen Lesern recht herzlich für die vielen aufmunternden und Mut machenden Kommentare und Mails zum letzten Beitrag bedanken. Das hätte ich nicht erwartet. Schließlich kenne ich ja keinen von Euch persönlich. Gunnar brachte es gestern auf den Punkt als er sagte *”ihnen liegt was an dir”*.

Danke ganz besonders an Christian, der sich die Mühe machte bei nach Personal-Trainern in meiner Nähe zu suchen, das surfen über diese Seiten war sehr aufschlussreich. Danke auch an Holger für den Buchtipp. Vielleicht hilft es auch mir, ich habe es mir zumindest bestellt.

Ich glaub ich werd blöd

25 Feb 2007
25. Februar 2007

Da hier in der letzten Wochen keine freudigen Nachrichten erschienen, könnt Ihr Euch sicherlich denken, dass das irgendwie seinen Grund hat und das dieser möglicherweise mit dem neuen Job zu tun haben könnte.

Wenn ich abends zwischen 18:00 und 19:00 Uhr (Donnerstag war es 21:15 Uhr) nach hause komme, habe ich leider keine Muße mehr was zu schreiben, oder andere Blogs zu lesen. Das tu ich meistens in der ¾ Stunde, die ich morgens noch habe, bevor ich dann los muss.

Leider komme ich nach nunmehr 7 Arbeitstagen immer noch nicht zu der Erkenntnis, mit meinem Jobwechsel die richtige Wahl getroffen zu haben. Die Arbeit ist nicht gerade schwer und ich stinke abends nach dem Heimkommen nicht nach Qualm, aber ich bin schlecht drauf. Die Kollegen, mich eingeschlossen, sind einem sehr großen Erfolgsdruck seitens der Geschäftsleitung ausgesetzt. Das äußert sich dann darin, dass einige auf Ihrem Konto schon mehr als 400 Überstunden in nicht mal 8 Monaten angehäuft haben. Überstunden können weder ausgezahlt, noch abgebummelt werden. Ich habe schon ein schlechtes Gewissen wenn ich nach 9 Stunden reiner Arbeitszeit nach hause gehe. Ich frage mich ob das normal ist. Loyalität und Einsatz für die Firma ist ja ok, aber wenn dabei das Privatleben drunter leidet?

Wie gesagt, die Arbeit ist nicht schwer, sie ist eher eintönig und frustriert, weil sie auf eine ganz bestimmte Weise gemacht werden muss und das ist schon sehr gewöhnungsbedürftig, besonders wenn man schnellere Ergebnisse gewohnt ist.

Was mache ich eigentlich?
Ich erstelle aus fertigen Layouts Templates für ein neuartiges Shopsystem. Mit dem klassischen Webdesign wie ich es kenne, hat diese Arbeit auf jeden Fall nicht mehr viel zu tun. Vielleicht störe ich mich auch einfach daran und bin deshalb so frustriert.

Wir hatten uns letztens schon darüber unterhalten woran es noch liegen könnte, das ich mich so fühle wie ich mich fühle und warum ich zumindest in der Woche keine Nacht richtig durchschlafe und die ganze Zeit an den Job denke. Vielleicht habe ich mich im letzten Jahr zu sehr daran gewöhnt zu hause zu sein, den Haushalt zu schmeißen und von hier aus zu agieren…
In der Tat würde mir ein HomeOffice- oder Freelancer-Job jetzt viel mehr liegen. Gerade in der jetzigen Firma wäre das, sobald ich mich mit dem System besser auskenne, sogar technisch möglich. Ob die Geschäftsleitung das auch so sieht weiß ich nicht, ich glaube eher nicht.

Ich hoffe für mich und vor allem für die Menschen die derzeit meine Laune ertragen müssen, dass ich mein Leben bald wieder in den Griff bekomme, denn so ist es für alle Beteiligten doch ziemlich anstrengend. Und Ihr lest hier dann endlich mal wieder was anderes, als meine blöden Jobgeschichten.

Die ersten zwei

18 Feb 2007
18. Februar 2007

Die ersten zwei Tage im neuen Job waren einerseits recht spannend, andrerseits sehr ungewohnt. Neue Chefs, neue Kollegen, ein neuer, noch etwas ungewohnter Arbeitsbereich und sehr viel Neues zu lernen. Hinzukommt noch eine Arbeitsweise die ebenfalls ganz anders ist als ich es vorher hatte.

Wie sagte Gunnar mir Freitag so schön: “Arschbacken zusammen kneifen und durch, das schaffst Du schon.” Ich denke auch, obwohl ich mittlerweile in ein Alter komme, in dem ich eher auf ein wenig Kontinuität als auf ständige Veränderungen stehe.

Valentinstag

14 Feb 2007
14. Februar 2007

Heute ist der Feiertag der Floristen und Drogeriemärkte, Radio Hamburg spielt überwiegend Liebeslieder und so mancher Ehemann kam heute morgen ins Büro und musste mit Entsetzen feststellen, dass er mal wieder den Valentinstag vergessen hat und somit nach Feierabend noch mal los muss und seiner Liebsten ein wenig Grünzeug zu pflücken.

Wir schenken uns an diesem Tag weder Blumen noch Parfüm, denn den in Europa zum reinen Kommerz verkommenen Tag der Liebenden, machen wir in dieser Form nicht mit.

Der heutige Tag ist für mich aber dennoch ein klein wenig besonders. Heute vor genau einem Jahr wurde ich von meiner alten Firma gefeuert und morgen beginne ich meinen neuen Job. Die Episode mit den Booten dazwischen vergessen wir mal schnell wieder. Diese Zeit nach dem 14. Februar 2006 war für mich alles andere als leicht und da ist es wichtig Menschen zu haben die einem Beistehen, die einen nicht bedauern, sondern Mut machen. Bei all denen die in dieser Zeit für mich da waren, immer noch sind und es auch hoffentlich bleiben, möchte ich mich heute bedanken.

Ganz besonders aber bei Dir Gunnar, der Du mir nicht nur Deine Schulter gegeben, sondern auch mein Gejammer ertragen und mir trotzdem immer wieder geholfen hast, den Wagen in der Spur zu halten. Ohne Dich wäre diese Zeit um so vieles schwerer gewesen. Es gibt gar nicht genug Blumen um Dir dafür zu danken und ich weiß ja auch, das Du viel lieber eine Hecke hättest, als einen Strauss Rosen. Ich bin froh Dich zu haben und geb Dich niemals wieder her.

Was wir alleine nicht schaffen
Das schaffen wir dann zusammen
Dazu brauchen wir keinerlei Waffen
Unsere Waffe nennt sich unser Verstand
Und was wir alleine nicht schaffen
Das schaffen wir dann zusammen
Nur wir müssen geduldig sein
Dann dauert es nicht mehr lang

Aus “Was wir alleine nicht schaffen” von Xavier Naidoo

Jetzt mit Datenschutzerklärung

13 Feb 2007
13. Februar 2007

Ich weiß ja nicht, wer sich diesen Unfug ausgedacht hat, dass sich auch private Weblogs eine Datenschutzerklärung führen müssen.

Ich vermute mal dahinter stecken Anwälte, die keinen Bock haben sich mit Klienten rumzuschlagen, die echte Probleme haben, wie etwa Scheidungen oder Sorgerechtsklagen und die sich statt dessen mit in Massen verschickten Abmahnungen eine goldene Nase verdienen wollen. Eine Datenschutzerklärung für private Blogs kommt ja gerade recht. Unwissenheit schützt ja bekanntlich nicht vor Strafe und so wird es genügend Blogs geben, die nach dem 01. März 2007 angreifbar werden.

Vorgeschrieben wird das ganze übrigens vom Telemediengesetz, eine Mustererklärung gibt es im Law-Blog.

Javascript übers Style Sheet aufrufen?

13 Feb 2007
13. Februar 2007

Ich stelle mir grad die Frage, ob es möglich ist ein Javascript über ein Style Sheet aufzurufen, so dass der Link zum Script also nicht in der HTML/PHP-Seite, sondern in der CSS-Datei sitzt.

Der Hintergrund ist der, dass dieses Weblog jahreszeitenabhängige Layouts hat und dass ich für das eine Layout z.B. ein Javascript einsetze, für das andere aber nicht. Und da ich für die Änderung nur das Style Sheet anfassen möchten, wäre es sinnvoll, auch das Script darüber aufzurufen.

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