Monatsarchiv: Januar, 2007

Ich stinke

29 Jan 2007
29. Januar 2007

Ich bin, so glaube ich ein sehr toleranter Mensch, aber es gibt Dinge, die kann ich wirklich nicht leiden. Ich war zwar selbst einmal Raucher, aber ich mag es absolut nicht, wenn ich dauerhaft dem Qualm anderer ausgesetzt bin. Ich habe nichts gegen Raucher, denn ich weiß das diese Gewohnheit (ich denke es ist keine Sucht) nicht so einfach zu überwinden ist, aber ich finde rauchen in geschlossenen Räumen, in denen sich auch Nichtraucher aufhalten muss nicht sein, erst recht nicht, wenn sich die Nichtraucher dem Qualm nicht durch Flucht entziehen können.

Zum Beispiel am Arbeitsplatz. Bei meinem Noch-Arbeitgeber ist das Rauchen im Büro erlaubt und die Mehrzahl der Mitarbeiter sind Raucher. Ein großes Problem ist dazu noch die Tatsache, dass die wenigen zu öffnenden Fenster nicht geöffnet werden, da derzeit sonst schnell arktische Temperaturen im Büro herrschen würden.

Wenn ich abends nach Hause komme, fühle ich mich matt und abgespannt und vor allem: ich stinke! Gut das ich dem nur noch 9 Tage ausgesetzt bin, denn das war einer der Kündigungsgründe.

Sofortkaufen

29 Jan 2007
29. Januar 2007

“Sofortkaufen” ist eine Verkaufsoption bei eBay und eigentlich eine feine Sache… Wenn da nicht immer so grandiose Spinner unterwegs wären, die sich anscheinend einen Spaß draus machen, diese Option anderen Käufer zu nehmen, indem sie auf einen hochpreisigen Artikel einfach mal nen Euro bieten.

So geschehen gestern bei dieser Auktion von uns. Wer bitte glaubt denn das er einen DVD-Player dieser Klasse für einen Euro bekommt. Ein ernsthaft am Kauf interessierter Käufer bietet sowieso nie sofort nach dem Start einer Auktion, sondern wartet bis kurz vor Ende ab, wie sich der Preis entwickelt. Ein ernsthafter Käufer hat auch eine Vorstellung davon wie viel er für eine Sache ausgeben will und kennt den Wert einer Ware. Klar, auch bei eBay kann man Schnäppchen machen, aber doch nicht so!

Hochseilakt

28 Jan 2007
28. Januar 2007

Gestern hatten wir anlässlich Gunnars Geburtstages am vergangenen Mittwoch noch ein gemütliches Essen mit der Familie und es gab natürlich auch noch ein weiteres Geschenk.

Irgendwann in den nächsten Monaten, wenn das Wetter wieder schöner ist, der Himmel blau und die Temperaturen von angenehmen Graden, muss er hinauf in die Wanten. Nicht auf einem Schiff, sondern im Hochseilgarten Malente. Da wackelt zwar nicht der Boden wie auf einem Segelschiff, sonst aber alles andere und das in max. 18 Meter Höhe.

Und damit der Hase da oben nicht so alleine ist, kommen Dominic und ich mit rauf!

Wie bitte was?

28 Jan 2007
28. Januar 2007

Vor ein paar Tagen erhielt ich von der Agentur für Arbeit ein Schreiben, dessen Inhalt sich mir auch nach mehrfachem Lesen noch nicht so wirklich erschlossen hat.

Erst einmal der Sachverhalt, denn sonst wird es noch unverständlicher: Nachdem ich am 01.12.06 meine neue Arbeit angetreten hatte, meldete ich mich ordnungsgemäß (telefonisch) bei der Agentur und teilte ihr dieses mit. Sie nahm alles auf, so z.B. auch den Namen des neuen Arbeitgebers. Pünktlich am 31.12.06 erhielt ich abermals eine Zahlung von der Agentur für Arbeit und meldete mich daraufhin wieder sofort bei denen, und teilte ihnen die Überzahlung mit. Man sagte mir das man meine Meldung vom 01. 12. erhalten habe, das der Vorgang, warum auch immer, im System jedoch nicht abgeschlossen wurde. Dieses würde jetzt aber nachgeholt. Das zuviel gezahlte Arbeitslosengeld überwies ich am selben Tag auf das Konto der Agentur. Ein paar Tage später bekam ich auch den obligatorischen Aufhebungsbescheid, umso mehr wundert mich das Schreiben, das ich jetzt bekam:

Anhörung gem. § 24 des Zehnten Buches Sozialgesetzbuch (SGB X):
Aufhebung der Entscheidung über die Bewilligung von Arbeitslosengeld gem. § 117 SGB III und Erstattung der zu Unrecht erbrachten Leistungen.

Sehr geehrter Herr,

Sie haben Arbeitslosengeld gem. § 117 SGB III für die Zeit vom 01.12.2006 bis 31.12.2006 in Höhe von xxx Euro zu Unrecht bezogen.
Begründung:
Die Arbeitsaufnahme haben Sie rechtzeitig mitgeteilt. Auch wenn Sie an der Überzahlung kein Verschulden trifft, ist der Betrag zu erstatten.

Ich beabsichtige, die Entscheidung gem. § 48 SGB X ab dem 01.12.2006 aufzuheben.

Bevor ich über die Aufhebung des Verwaltungsaktes und der damit verbundenen Erstattung gem. § 50 SGB X entscheide, gebe ich Ihnen Gelegenheit, sich binnen 2 Wochen nach Erhalt des Schreibens zu allen Tatsachen zu äußern, die aus Ihrer Sicht gegen eine Rücknahme/Aufhebung sprechen.
Zu einer Stellungnahme sind Sie nicht verpflichtet. Sollte mir Ihre Antwort nicht innerhalb der genannten Frist vorliegen, werde ich nach Aktenlage entscheiden.

[…]

*Verwirrt? War ich auch und habe entsprechend reagiert:*

Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren,

zu oben genanntem Schreiben nehme ich wie folgt Stellung.

Ich kann dem aufgeführten Sachverhalt auf den Seiten 1 und 2 des o.g. Schreibens nicht zustimmen, da ich ihn trotz recht guten Fachabiturs einfach nicht verstehe.

Ich mutmaße einfach mal, dass Sie von mir eine Rückzahlung der zuviel erbrachten Leistung an Arbeitslosengeld in Höhe von xxx Euro wünschen. Dies habe ich aber nach Rücksprache mit Ihrer Mitarbeiterin im Call-Center am 03. Januar 2007 auf Ihr Konto xxx bei der Bundesbank Kiel überwiesen.

Sollten sich aus dem Schreiben noch weitere Fragen ergeben, die sich mir bisher noch nicht erschlossen haben, können Sie sich auch gerne telefonisch mit mir in Verbindung setzen.

*Zu pampig?*

Knuddel

24 Jan 2007
24. Januar 2007

Heute ist Montag

22 Jan 2007
22. Januar 2007

Wie putzig. Als ich heute Abend meine Mails abholte, bekam ich gleich mehrere Nachrichten mit dem Betreff “Heute ist Montag!”. Normalerweise schau ich dann auf den Kalender und sage “ja stimmt”, aber natürlich weiß ich was Ihr damit meint.

Wie viele ja schon mitbekommen haben, fühle ich mich mit meinem jetzigen Job, den ich am 01. Dezember des letzten Jahres erst angetreten habe nicht so richtig wohl und hatte seither auch nicht aufgehört mich zu bewerben. Ganz im Gegenteil. Durch die tatkräftige Unterstützung von Gunnar, schrieb ich in den ersten zwei Dezemberwochen fast 30 Bewerbungen. Sogar bei Radio Hamburg trat ich in der Jobbörse auf. Zuerst passierte nichts aber Anfang Januar kamen dann – oh Wunder – mehrere Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, von denen ich die Hälfte absagen musste, da ich in der letzten Woche spontan bei einem jungen Unternehmen ganz in der Nähe unterschrieben habe. Natürlich wird sich erst in der näheren Zukunft entscheiden, ob es wirklich ein Glückstreffer war, aber dort bekomme ich nicht nur mehr Gehalt als vor meiner Arbeitslosigkeit und damit auch mehr als jetzt, sondern arbeite wirklich als Webdesigner und nicht nur als Mädchen für alles.

Heute kam dann der Tag an dem ich kündigen musste um die Frist einzuhalten. Auch wenn ich mich auf diesen Tag freute, war es kein einfacher Schritt, schließlich muss ich noch knapp drei Wochen in der alten Firma durchhalten. Die Kündigung meisterte ich, und meine Vorgesetzten nahmen sie einigermaßen gut, wenn auch mit Enttäuschung auf, aber dann ging in der Firma noch mal alles schief, was schief gehen konnte und ich war ziemlich am rotieren. Trotzdem konnte ich mit knapp 15 Minuten Verspätung noch recht pünktlich Feierabend machen. Ich hoffe dass die nächsten Tage dann doch etwas ruhiger werden und dass mir keiner meinen Schritt übel nimmt.

Bei meinem neuen Arbeitgeber habe ich übrigens mit Online-Shops zu tun.

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