Monatsarchiv: Juni, 2004

Danke

30 Jun 2004
30. Juni 2004

Es gibt noch ehrliche Menschen. Eben bekam Gunnar einen Anruf von der Bahn, das mein Handy gefunden sei. Als ich dann mit dem netten Herrn sprach, stellte sich heraus, dass das Gerät am Bahnhof Berlin Spandau gefunden wurde, wo wir am Samstag etwas Aufenthalt hatten. Der Mitarbeiter des Fundbüros hat Gott sei Dank das Handy nicht ausgeschaltet, sondern ein wenig im Menü geschaut welche Nummer ich denn zuletzt öfter angerufe habe und meldete sich deshalb erst bei Gunnar. Nachdem ich ihm anhand des Display-Fotos (Peugeot 206cc) ganz sicher beschreiben konnte das es meins ist, wird es mir jetzt wieder zugeschickt. Wenn ich es wieder habe, werde ich als allererstes mal die Handytasche entsorgen. Ich hoffe natürlich auch, dass mit dem Teil noch alles in Ordnung ist.

Preisbloggen

30 Jun 2004
30. Juni 2004

Ich will auch endlich mal ‘nen Preis gewinnen.

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Also, tragt mich gerne da ein (Bin in den Kategorien “Erzählen” und “Design” zu finden). Mit Eurer Hilfe sollte das doch wohl klappen.

Ach ja für alle die es nicht wissen,

Name meines Weblogs:
northerndelight.de – irgendwas ist ja immer

Url meines Weblogs nur noch(!):

http://www.northerndelight.de

Danke

Lieber ohne

29 Jun 2004
29. Juni 2004

Seit fast 6 Jahren bin ich Handyuser und habe mich immer geweigert eine Schutztasche für die jeweiligen Geräte zu kaufen. Ich fand diese Überzieher einfach völlig unschön und vor allem verunstalten sie das, was sich die Designer ausgedacht haben aufs schändlichste. Das ist so als wenn man einer modernen Website die Style-Sheets wegnimmt.

Nunja, bei meinem neuen T610 von Sony-Ericsson sollte alles anders werden. Eigentlich merkwürdig, ist es doch das schönste und stylischte Handy das ich bisher hatte. Es sollte aber kein übliches Kunstleder-Klarsichtfolien-Kondom werden, sondern eine lederne Tasche von Krussel mit Magnetverschluss und praktischen Gürtelclip. Mit letzterem Schiebt man Täschchen samt Inhalt einfach auf den Gürtel auf und hat somit die Jackentasche handyfrei. Besonders im Sommer (was?) sehr praktisch.

Aber gerade dieser Clip erwies sich als der absolute Handykiller. Schon mehrfach fiel die Tasche mir schon vom Gürtel und da sie im oberen Bereich die Ecken des T610 frei lies und das Ding immer genau auf diese Ecken fiel, sah mein Handy nach nur 1 Monat in der Schutztasche aus, als wenn ich da drei Jahre lang mit Nägel eingeschlagen hätte. Da es ein Alugehäuse hatte, war es aber “nur” verbeult. Am Wochenende nun, ich gestehe ich bemerkte es erst gestern, hat mich meine mobile Kommunikationseinheit nun vollends verlassen. Entweder gestohlen oder einfach verloren. War eigentlich lange überfällig. Ich bin also auf diesem Weg, erst mal nicht erreichbar.

Ganz sicher werde ich mir für mein neues Handy, keine Tasche mehr kaufen, denn ich hatte vor dem Taschenkauf weder ein Beschädigtes oder Verlorenes noch ein Geklautes Gerät.

Die Hasen bei der Zeitung

28 Jun 2004
28. Juni 2004

Etwas verspätet kam ich beim Tageblatt an, während Gunnar schon af mich wartete. Die Redaktionsmitarbeiterin holte uns am Empfang ab und führte uns in ein Konferenzzimmer, wo das Interview, welches Matthias eingefädelt hatte stattfand. Zuerst mal einigten wir uns auf ein “Du” und dann erzählten wir unsere Geschichte vom kennen lernen bis heute und beantworteten die Fragen der sympathischen Redakteurin. Nach ca. 45 Minuten waren wir fertig. Es war ein nettes unaufdringliches Gespräch. Fotos wurden noch nicht gemacht, denn sie kommt am Freitag zur Trauung und fotografiert uns dann in voller Montur.

Ziemlich unverschämt

28 Jun 2004
28. Juni 2004

Zu den Nebenkosten einer schwulen Hochzeit gehört ein Lebenspartnerschafts-Vertrag, so das Gesetz. Dieser muss von einem Notar beglaubigt werden. Um sich zusätzlich abzusichern, sollte man auch noch einen Erbvertrag und eine Patientenverfügung und Vollmacht zur Altersvorsorge abschließen. Haben wir alles gemacht, sicher ist sicher. Heute hat Gunnar das Vertragswerk abgeholt. Bei den Dokumenten waren auch gleich die Rechnungen dabei. Meine Vermutung bestätigte sich, die Summe ist beachtlich.

Auch wenn hier nach einer allgemeinen Gebührenordnung berechnet wird, ich finde die Preise, im Verhältnis zur erbrachten Leistung unverschämt hoch.

Programmierer vs. Webdesigner

28 Jun 2004
28. Juni 2004

Solange beide Spezies nichts miteinander zu tun haben, ist ja alles in bester Ordnung, aber sobald sie in einem Projekt aufeinander treffen, was leider ziemlich häufig vorkommt, gibt es immer großes Reizpotential. Übrigens, es gibt auch Ausnahmen, aber leider nicht in meiner Firma.

Ich schildere hier nur mal das Projekt an dem ich gerade arbeite. Da wir unseren Kunden ein neues Webmail-Frontend anbieten wollen, liegt es an meinem Kollegen die Software erst einmal einzurichten. Da ihm aber das grafische Auge fehlt, wäre es meine Aufgabe hier einzuspringen und die Anwendung der CI unserer Firma anzupassen.

Leider scheinen Programmierer auch in Bezug auf die Bedienerfreundlichkeit etwas anders gestrickt zu sein. Ist nach außen hin eine gewisse Usability zu erkennen, ist das was ich als Webdesigner dann zum “Schönmachen” bekomme alles andere als freundlich. Das ganze ist erstens ein wirres Frame-Construct und zweitens sind die HTML-Templates in allerkleinste Fragmente zerlegt und mit für mich unlogischen Dateinamen versehen, dass ich da keinerlei Durchblick habe. Ein Handbuch, das den Aufbau der Seiten und die Zusammenhänge untereinander erklärt, fehlt natürlich auch, Kommentare in den Seiten gibt es selbstverständlich auch nicht.

Als wenn das noch nicht genug wäre hat mein Kollege mir zwar die Zugangsdaten für den Webserver gegeben, aber vergessen mir darauf Schreibrechte einzurichten, ebenso wie er vergessen hat mir einen User-Account im Webfrontend anzulegen. Und wo ist mein Kollege jetzt? Im Urlaub!

Ich kann so nicht arbeiten. Und da wundern sich die Programmierer, warum Webdesigner meist schlecht auf sie zu sprechen sind.

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