Monatsarchiv: Mai, 2004

Pfingsten

31 Mai 2004
31. Mai 2004

Während wir uns am Samstag voll der Wagenpflege hingaben, war Pfingstsonntag erst mal ausschlafen angesagt. Nach einem ausgiebigen Frühstück sollte es dann zum bekannten Junghans Carbon Cup der Strandsegler nach St. Peter Ording gehen.

Die Fahrt dort hin ging wegen Stau eher schleppend voran Stau und die Strandsegler konnten mangels Wind auch nicht so richtig Fahrt aufnehmen. Trotzdem war es ein schöner Tag am Meer und in der Sonne, die auch schon leichte Spuren in unseren Gesichtern hinterlassen hat.

Schön war auch der Ausklang des Tages, den wir bei Hans-Georg und Bernd verbrachten. Das Essen war mal wieder sehr lecker und reichlich (schönen Gruß von unserer Waage). Den Nachtisch verputzten wir auf dem Balkon und ehe wir uns versahen war es halb eins.

Wir bleiben wie wir sind

30 Mai 2004
30. Mai 2004

Wenn ich mich für etwas sehr interessiere oder etwas mein Leben gerade ziemlich beeinflusst, so dass es allgegenwärtig ist, dann bekommen es natürlich nicht selten auch Dritte mit, ob sie wollen oder nicht. Dass das den einen oder anderen unter Umständen auch nerven kann, wird einem dann aber selten bewusst. Man merkt es nur dadurch, dass man keine richtigen Reaktionen erntet.

So konnten wir schon manchmal feststellen, dass nicht jeder Spaß daran hat, wenn wir über unser Bauprojekt sprechen. Vor gar nicht allzulanger Zeit, war mir dieses Thema und alles was damit zusammen hängt auch ziemlich fremd, aber mittlerweile ist verständlicherweise sehr großes Interesse an allem was mit dem Hausbau zusammenhängt.

Es vergeht kaum ein Tag, an dem wir nicht darüber sprechen oder uns Gedanken über Finanzierung, Bauanträge, Abriss oder Vermessung machen, oder an dem Küchen-, Bäder- oder andere Kataloge bei uns eintreffen. Je näher der Zeitpunkt der Entscheidung für das eine oder andere Bauunternehmen kommt, desto näher rücken auch andere Termine. Bauvorantrag, Baulast, Bauantrag, Baubeginn, alles Dinge die wir bestimmen oder erledigen müssen. Dinge die wir noch nie zuvor gemacht haben und die so auch noch nicht in unseren Familien vorgekommen sind. Das Bauunternehmen selbst kann da nur wenig helfen, das meiste müssen wir selbst erledigen. Da ist es nur verständlich wenn wir versuchen von allen Seiten ein paar Tipps zu bekommen und das erreicht man am besten, in dem man darüber spricht.

Ja, vielleicht manchmal ein bisschen viel, denn wenn man selbst noch nicht gebaut hat und es in naher Zukunft auch nicht vorhat, sind das alles Fragen, die nicht beantwortet werden können und die wahrscheinlich auch gar nicht interessieren. Vielleicht ist auch ein wenig Ärger dabei, dass man selbst nicht diesen Schritt geht, weil man es sich einfach nicht traut, oder die Möglichkeit, dass es machbar ist von vornherein ausschließt. Ich kann nur sagen, dass ich bis vor Kurzem auch noch nicht mit dem Gedanken spielte mal zu bauen, aber wenn man ein wenig rechnet und nicht nur den anfänglich großen Schuldenberg vor sich sieht, kommt man vielleicht zu einem anderen Ergebnis. Wenn man nämlich ein Leben lang Miete zahlt, lässt man einen viel größeren und stetig wachsenden Geldberg hinter sich und dieser Berg steht nicht im eigenen Garten. Rechnen kostet nichts und Träumen auch nicht.

Es ist natürlich so, dass alles Rechnen oder Schönrechnen nichts nützt, ein wenig Eigenkapital oder ein Grundstück sollte schon vorhanden sein, aber wenn man früh anfängt mit diesem Gedanken zu spielen und ihn nicht sofort wieder verwirft, könnte es sicher auch mit der Finanzierung klappen. Allerdings sollte man bedenken, dass selbst die Phase davor Stress pur ist, man bekommt sich manchmal in die Haare und diese wandeln ihre Farbe wie von Zauberhand in ein dezentes Grau.

Habt also ein wenig Verständnis dafür, wenn sich in der nächsten Zeit ein Thema bei uns immer mal wiederholt. Wir bleiben dabei trotzdem die zwei Hasen die Ihr kennt, mit beiden Beinen auf dem Boden.

AnNa, Peter und die Hasen

30 Mai 2004
30. Mai 2004

Ich bin mir ja nicht so wirklich sicher was gerade die homosexuelle Bevölkerung so an Rosenstolz findet. Ich habe zwar auch zwei Alben von den Beiden im Schrank stehen und “Kinder der Nacht” und “Ja, ich will” finde ich ja noch ganz nett, aber alles andere ist für Hasenohren doch eher etwas schmerzhaft. Auch unser gestriges Liveerlebnis im Stadtpark (also wir meinen jetzt das Konzert), konnte unsere Meinung nicht ändern. Das einzige was auf der Bühne Spaß machte, war der Gaststar Jimmy Summerville. Meine Rosenstolz-CDs wandern also demnächst zu eBay, habe ich mal beschlossen. Ich muss ja nicht mit jeder Schwuppe konform gehen.

Schön dagegen war gestern allerdings das Feuerwerk anlässlich des japanischen Kirschblütenfestes über der Außenalster.

Statistik

28 Mai 2004
28. Mai 2004

Rechts unten im Menü gibts jetzt eine kleine Erweiterung, die Euch und mir zeigt wer hier wieviel schreibt…

Glück gehabt

27 Mai 2004
27. Mai 2004

Ganz so schlimm war das Problem mit meinem Wagen dann doch nicht. In der Firma hat mir die Werkstatt ausrichten lassen, dass der Wagen fertig sei. Auf der Fahrt dorthin, dachte ich daran, was mich erwarten würde: Der komplette Austausch der elektronischen Steuerung? Ein weiterhin stotternder Wagen? Aber Pustekuchen, mit einem freundlichen Lächeln erwartete mich der Meister und erklärte, dass es nicht am vermeindlich schlechten Kraftstoff gelegen hat, sondern… an einer Kerze. Ich habe jetzt vier neue Zünder drin und muss höchstwahrscheinlich gar nix dafür bezahlen, denn die Werkstatt will es über die CarGarantie abrechnen.

O-Zone

27 Mai 2004
27. Mai 2004

Hier mal mein Beitrag zu O-Zone. Ich mag den Titel “Dragostea Din Tei” ja auch wirklich gern, weil ungewöhnlich (wo hört man schon mal Rumänen jodeln) und tanzbar. Und da das Label der Guten ja Kunde bei uns ist, ließ ich mal anfragen, ob sie mir denn mal die Single zukommen lassen können. Konnten sie und wie immer gleich zwei Mal, ein Mal für Meinereiner und ein Mal für unsere Warteschleife. Dies löste allerdings einige Verwirrung bei einem doch etwas konservativen Kunden aus und so stand die Single nun heute zur internen Verlosung an. Die Beteiligung war erstaunlich groß, man hat also doch Geschmack.

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