Monatsarchiv: Mai, 2003

Der Dachüberstand

31 Mai 2003
31. Mai 2003

Es ist relativ einfach zum Geburtstag Gutscheine zu verschenken, die man noch nicht sofort einlösen muss. Heute war es aber so weit, das Wetter war gut und wir entschieden uns endlich den Dachüberstand von Omas Haus zu streichen. Farbe und Schleifmittel hatten wir schon vorher besorgt. Die zu bearbeitende Fläche war ca. einen halben Meter breit und rund 50 Meter lang. Rund ums Haus halt.

Zuerst musste der alte Anstrich angeschliffen werden, was sich als recht mühsam rausstellte. Der Schwingschleifer war viel zu schwer um damit über kopf zu arbeiten und der Winkelschleifer verlangte ständig nach neuem Schleifpapier und staubte unglaublich. Aber egal, da mussten wir jetzt durch. Während ich schliff, fing Gunnar schon an zu malen. Mit dieser Arbeitsteilung waren wir eigentlich recht schnell fertig. Knapp vier Stunden und wir sahen aus wie die Schweine: Gunnar voller Farbe und ich voller Staub.

So wollten wir uns nicht ins Auto setzen und fuhren mit dem Fahrrad nach Hause um zu duschen. Danach gleich wieder zurück, denn der Arbeitstag war ja noch nicht zu Ende. Omas Schlafzimmer musste noch ausgeräumt werden, denn sie bekommt Dienstag neue Möbel und dann wollten wir noch den Puma eine Frischzellenkur verpassen. Er wurde von Innen und Außen komplett gereinigt. Was es da nicht alles für Spezialmittelchen gibt. Wie bei Menschen, für jedes Teil eines. Das machte sogar Spaß und nun sieht Pumi fasst aus wie neu.

Das anschließende Grillen hatten wir uns dann aber auch redlich verdient.

smart roadster

30 Mai 2003
30. Mai 2003

smart_roadster.jpg

Man muss sich schon ziemlich bücken, aber das tut Mann doch gerne wenn hinterher der Spaß stimmt. Ach ja, es geht hier um den kleinen Flitzer von smart, der so tief auf der Straße liegt, dass man recht weit runter muss um Platz zu nehmen. Da Gunnar noch einen Autotest für QueerDriver brauchte und ich mir diesmal den Wagen aussuchen durfte, habe ich mich für den Roadster entschieden.

Volle zwei Stunden cruisten wir damit durch Hamburg und die Leute staunten, als ob sie so was noch nie gesehen haben. Er sieht ja auch ein wenig ungewöhnlich aus und ist in der Tat noch nicht häufig auf den Straßen zu sehen. Der smart roadster ist wirklich ziemlich agil und ich habe mich trotz der Enge sehr wohl und sicher gefühlt, was beim “normalen” smart ja nicht unbedingt gegeben ist.

Am liebsten hätte ich ihn mit nach Hause genommen, aber das ging ja nicht.
Den ganzen Fahrbericht mit Fotos könnt Ihr > hier lesen.

Reloaded

29 Mai 2003
29. Mai 2003

Leider hatte ich den ersten Teil von Matrix nicht mehr so genau im Kopf, als das mir der Einstieg in Matrix Reloaded leicht fiel. Etwas irritiert war ich deshalb auch als Herr Schmidt gleich 100fach auftauchte, um nur ein Beispiel zu nennen. Auch stellten sich mir andere Fragen: Warum haben in Zion (fasst) alle Leute einen ausgeleierten, zerfransten und am Kragen dreckigen Pullover an? Gibts in dieser HighTech-Stadt keine Wäschereien oder haben die Menschen dort keine Klamotten zum wechseln? Warum waren die viel zu langen Kampfszenen immer gleich? Was wollte der Erschaffer der Matrix Neo und uns sagen? Warum mussten wir den unendlich langen Nachspann schauen, um dann diesen nichts sagenden Trailer zu sehen?

Ihr merkt schon, mir hat’s nicht so gut gefallen, außer vielleicht diesem Spruch hier:
Auf französisch zu fluchen ist so, wie sich mit Seide den Arsch abzuwischen.”

24 rote Rosen

26 Mai 2003
26. Mai 2003

Hab ich Euch schon gesagt, dass Gunnar einfach süß ist? Bestimmt, aber heute, dass war einfach total lieb von ihm. Wir wollten unser Jubiläum im “Rio Grande”, einem neuen Restaurant bei uns in der Nähe begehen. Dort hatte Gunnar dann auch einen Tisch zu 19:00 Uhr bestellt.

Als wir ankamen, fragten wir dann auch nach unserem Tisch und der Kellner stutzte ein wenig, ich ahnte aber noch nicht warum. Als er uns dann den Tisch zeigte und wir dort Platz nahmen, sah der Tisch ein wenig anders aus als die anderen. Was anders war, musste ich aber erst einmal realisieren, da ich gar nicht damit gerechnet hatte. Der Tisch war nämlich festlich gedeckt und es stand dort ein wunderschöner Strauß mit 24 roten Rosen. Außerdem lagen überall lauter kleine Herzen. Ich war etwas sprachlos und fragte erstmal, ob Gunnar das war. Wie blöd von mir, natürlich war er das. Bevor er mich abgeholt hat, hatte er Strauß und Herzchen dort hingebracht und darum gebeten, den Tisch entsprechend zu dekorieren.

Jetzt war mir auch klar, warum der Kellner vorhin ein wenig neben sich stand: Er hatte jemand anderes als mich an Gunnars Seite erwartet ;-) . Das merkte man ihm auch deutlich an, als er uns bedienen sollte. Er schien ein wenig überfordert und etwas nervös, als er uns den Prosecco brachte und anschliessen die Bestellung aufnahm. Das war wohl auch der Grund, weshalb wir nachher plötzlich eine andere Bedienung hatten.

War uns auch ganz recht, denn unseren Spaß hatten wir ja gehabt. Das Essen war übrigens sehr lecker und wir beschlossen dort auch unseren Geburtstag im Februar mit der Familie zu feiern. Bis dahin wird sich der Kellner schon beruhigt haben.

Wie die Zeit vergeht…

26 Mai 2003
26. Mai 2003

62.899.200 Sekunden
1.048.320 Minuten
17.472 Stunden
728 Tage
104 Wochen
24 Monate
2 Hasen

American Football

25 Mai 2003
25. Mai 2003

Gitta rief heute Nachmittag an, um uns zu fragen, ob wir mit zum Football wollen. zwar war ich noch nie beim Football, aber ich hatte auch Kopfschmerzen und konnte mich nicht so wirklich aufraffen.

Ich entschloss mich dann aber doch und warf eine Aspirin ein. Es fing alles ein wenig nervend an, denn wir hatten noch keine Karten und parkten auch an der gegenüberliegenden Seite der AOL-Arena (in der ich übrigens auch noch nie war).
Dort warteten wir etwa 20 Minuten an der Kasse und konnten uns die gute Stimmung nur aus der Ferne anhören.

Als wir die Karten dann endlich hatten, mussten wir wieder auf die andere Seite laufen, denn wir wollten natürlich bei den Fans der Hamburg Blue Devels sitzen. Die AOL-Arena kam mir gegenüber der Color-Line Arena ziemlich klein vor, aber die Stimmung war sehr gut und die Cheer-Leaders heizten ordentlich ein. Ich kannte ja kein bißchen von den Regeln des Spiels, aber das machte auch nichts, denn man sah den Ball eh kaum und wenn, dann wusste man auch sofort was abging. So kompliziert sind die Regeln dann auch nicht zu verstehen und langsam kamen wir dahinter.

Wenn die Mannschaften allerdings auf der anderen Seite spielten, sahen wir von ihnen auch kaum etwas und es wurde etwas langweilig. Da entschädigte dann das schöne Wetter, dass uns durchs offene Dach der Arena mit reichlich Sonne beschenkte (bin ich schon braun?).

Alles in allem war es ganz nett, aber Wiederholungsbedarf besteht nicht.

© Copyright - styve.de - Impressum - Datenschutz