29. August 2002
was das abendessen angeht, haben wir eigentlich immer so ein festes repertoire, welches überwiegend aus pasta oder anderen schnellen gerichten besteht, aber immer warm. wir verlassen uns da sehr häufig auf das können der profis von knorr & co., die gewürze und soßen zu leckeren fertig-mischungen kreieren. das zwiebel-sahne hähnchen ist nicht zu verachten.
tiefkühl-pizza gibt es natürlich auch mal, wenn wir wirklich nicht viel in der küche machen wollen.
damit sich aber nun auch das abo von “meine familie & ich” (süßer name) lohnt, hab ich mich gestern entschlossen mal kurz das “kokos-curry huhn” aus der aktuellen ausgabe zu machen. dies gibt?s natürlich nicht als fertige mischung. ich also fein säuberlich alle zutaten aus dem rezept herausgeschrieben, denn das einzige von dem was dort stand das wir zuhause hatten waren salz, pfeffer und curry. ok, zucker auch. gunnar holte mich um 17:00 uhr von der arbeit ab und wir fuhren erst mal einkaufen:
4 hähnchenbrüste, basmati-reis, china-gemüse, eine mango, petersilie. dann die gewürze und anderen zutaten: kokosmilch, sambal olek (keine ahnung wie man das schreibt), mango chutney, soja sauce. anstelle der soja sauce sollte da eigentlich austern sauce rein, aber ich glaube dann hätte gunnar mich erschlagen.
gegen 18:00 uhr waren wir dann zuhause. ich hatte jetzt schon hunger, aber die brüstchen mussten erst noch mariniert werden, damit sie hinterher auch schön nach kokos schmecken und das sollte zwei stunden dauern. ich beschloss, dass diese brüste nur anderthalb stunden ruhen dürften, machte mich aber trotzdem erst mal über eine tüte chips her. gunnar half mir. während das hühnchen nun in der sauce aus kokos-milch, gewürzen, sambal dingsda und soja sauce lagen, ging ich an den rechner und tat dinge, die getan werden mussten.
danach machte ich mich an die sauce. mango würfeln, mit dem chutney und der petersilie mischen, fertig. oi, das ging einfach. aber an so ‘ner mango ist ja nix dran. dann den reis kochen, ofen auf 200 grad anheizen. warten.
die brüstchen schob ich samt der kokos-soja-sambal-dingsda-sauce in den ofen, kochte nebenbei reis und gemüse.
fertig. um 20:30 gabs essen. glatte zwei stunden später als sonst. ich fand es auch oberlecker, besonders die süßsaure mango-sauce, aber eine so lange vorbereitungszeit ist für alltags nix. schließlich will man ja auch noch was vom abend haben.
heute gibt?s übrigens chili con carne.
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