sich endlich mal wieder glücklich verlieben
verlieben geht manchmal so leicht. zack und es passiert.
hört sich einfach an und könnte es ja auch sein, wenn da nicht die vielen steine, ach was sag ich, brocken im weg liegen würden.
nicht immer, aber oft.
wenn es einen [ja eigentlich mich] dann erwischt, also so richtig, dann bin ich zu ziemlich allem bereit. ob das vernünftig ist, sei dahingestellt, aber warum muß man immer vernünftig sein.
oft, nur allzu oft wird man dann aber ganz schnell wieder auf den boden der tatsachen zurückgeholt. wenn es dann noch vom angebeteten ist dann tut der aufprall doppelt weh. wenn man [ja eigentlich ich] dann meint zu merken, seine gefühle können gar nicht so stark für mich sein, wie die eigenen für ihn und man dann seinen verstand fragt, was zu tun sei, dieser aber keine antwort geben kann…
was dann?
die große liebe mal fragen, wie er dazu steht. wenn die antwort dann noch mehr fragen aufwirft…
was dann?
wenn man bereit ist den neuen job und die wohnung für ihn aufzugeben, alte freunde in der heimat zurückzulassen, ein neues leben in der fremde zu beginnen, weil das gefühl sagt, das es gut ist, der grund des gefühlschaos aber nein sagt…
was dann?
die vernunft sagt aufgeben, das herz sagt weitermachen!
quäl dich junge, blute!
heilt die zeit alle wunden, wird der schmerz geringer?
ja! ein wenig. die geographische entfernung schafft seelischen abstand, aber nur ein wenig. musik, jedes geschriebene wort, jedes bild von ihm läßt die distanz wieder schwinden, die erinnerung zurückkommen, weil sie nie richtig weg war, den schmerz wieder aufkeimen.
ich muß stark sein, sag ich mir immer wieder, eine klärung herbeiführen. erst mit ihm, dann mit mir.
und dann nur freundschaft? vielleicht. ich hoffe es.
vergessen? erinnerungen löschen?
niemals!
aber den kopf wieder freihaben.
sich endlich mal wieder glücklich verlieben.
vielleicht schon bald?
nachtrag vom 21.03.2001:
aktualität ist temporär – gefühle keimen immer wieder auf, aber sie werden schwächer mit der zeit… und ein jahr ist lang.

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