Monatsarchiv: März, 2001

sich endlich mal wieder glücklich verlieben

18 Mrz 2001
18. März 2001

verlieben geht manchmal so leicht. zack und es passiert.
hört sich einfach an und könnte es ja auch sein, wenn da nicht die vielen steine, ach was sag ich, brocken im weg liegen würden.

nicht immer, aber oft.

wenn es einen [ja eigentlich mich] dann erwischt, also so richtig, dann bin ich zu ziemlich allem bereit. ob das vernünftig ist, sei dahingestellt, aber warum muß man immer vernünftig sein.

oft, nur allzu oft wird man dann aber ganz schnell wieder auf den boden der tatsachen zurückgeholt. wenn es dann noch vom angebeteten ist dann tut der aufprall doppelt weh. wenn man [ja eigentlich ich] dann meint zu merken, seine gefühle können gar nicht so stark für mich sein, wie die eigenen für ihn und man dann seinen verstand fragt, was zu tun sei, dieser aber keine antwort geben kann…

was dann?

die große liebe mal fragen, wie er dazu steht. wenn die antwort dann noch mehr fragen aufwirft…
was dann?

wenn man bereit ist den neuen job und die wohnung für ihn aufzugeben, alte freunde in der heimat zurückzulassen, ein neues leben in der fremde zu beginnen, weil das gefühl sagt, das es gut ist, der grund des gefühlschaos aber nein sagt…

was dann?

die vernunft sagt aufgeben, das herz sagt weitermachen!
quäl dich junge, blute!

heilt die zeit alle wunden, wird der schmerz geringer?
ja! ein wenig. die geographische entfernung schafft seelischen abstand, aber nur ein wenig. musik, jedes geschriebene wort, jedes bild von ihm läßt die distanz wieder schwinden, die erinnerung zurückkommen, weil sie nie richtig weg war, den schmerz wieder aufkeimen.

ich muß stark sein, sag ich mir immer wieder, eine klärung herbeiführen. erst mit ihm, dann mit mir.

und dann nur freundschaft? vielleicht. ich hoffe es.

vergessen? erinnerungen löschen?
niemals!

aber den kopf wieder freihaben.
sich endlich mal wieder glücklich verlieben.
vielleicht schon bald?

nachtrag vom 21.03.2001:

aktualität ist temporär – gefühle keimen immer wieder auf, aber sie werden schwächer mit der zeit… und ein jahr ist lang.

foto-session

18 Mrz 2001
18. März 2001

ich soll angeblich fotogen sein meint pam nachdem 2 filme verschossen waren.

wir waren heute auf fotosession im verregneten hamburg, brauchte mal wieder ein paar neue bildas von mir.

eigentlich war mein vorschlag in ein abbruchhaus oder güterbahnhof zu gehen, aber das wetter und demnach auch das licht waren zu schlecht, also gingen wir in die city in zwei schicke einkaufspassagen und ich durfte da rumposen.

macht ja echt spaß. die leute guckten und vielleicht dachten die ja ich sei ein wenig berühmt *fg*. aber das bin ich doch, oder?

die ergebnisse der fototour, bald hier bei holligay.

gemeckert

11 Mrz 2001
11. März 2001

man(n) muß nur genug meckern, dann passiert auch was. so war doch am donnerstag weltfrauentag.

die herren, typen und junx in meiner firma haben dann auch für blümchen gesammelt und so bekam jeder weibliche mitarbeiter ein sträußchen überreicht.

eigentlich nur zum spaß tuckte ich so rum, was denn nun aber mit mir sei…

tja und was passierte? am freitag kam kollege rolf mit der postkartenausgabe des neuesten levis-plakates zu mir.

danke rolfi, total lieb.

kennt ihr toke?
toke ist ein beagle wie snoopy einer ist.
klein süß und frech. toke ist neu und toke hat manchmal eine eigene webcam, die körbchencam. zu finden auf der site seines rudelführers www.conrad-online.de

ein kleiner abschied

06 Mrz 2001
6. März 2001

heute ist der tag an dem ich nach langer zeit mal wieder was in mein tagebuch schreiben will.

es ist märz 2001 und ich bin ungefähr seit eineinhalb jahren bei hamburg.gay-web.de ehrenamtlich tätig. anfangs hat es noch spaß gemacht, seit geraumer zeit nun nicht mehr, da es wirklich kaum etwas anderes war als die tagtägliche arbeit in der firma.

die macht mir zwar spaß, aber wenn ich das dann auch noch in meiner freizeit mache, soll zu einem geringen teil auch ein gewisser nebeneffekt dabei rauskommen. der teameffekt fehlte, das hab ich ganz deutlich beim letzten csd gesehen. man wollte was machen, privat, nicht offiziell, hat drüber geredet, aber nichts passierte. was war? wir waren zwar alle auf dem csd, jeder aber in kleinen grüppchen für sich. schade. das war wohl auch der punkt an dem ich sagte, ich will nicht mehr.

da mir aber an der sache an sich etwas lag, wollte ich nicht von heut auf morgen gehen, hab zum schluss nur noch die seiten des mhcs betreut, aber damit ist es nun seit heute auch vorbei.

ich mach mir keine vorwürfe.
es hat keinen spass mehr gemacht,
aber traurig bin ich doch, wohl aber mehr, weil ich es mir anders vorgestellt hatte.

nun, es gibt noch andere aktivitäten und es gibt auch noch ein privatleben… vielleicht sollte ich mich darum mehr kümmern,

glaub ich.

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