mal wieder in berlin
wieder daheim, zurück aus der hauptstadt und gleich an den rechner gesetzt, um tagebuch zu schreiben. weil es so schön war. soll ich euch das vorenthalten?
diesmal war volles programm angesagt: am samstag christina treffen, klönen spazieren gehen, sich einfach mal wiedersehen. dann wollten wir eigentlich noch was mit diana, stefan und axel zusammen machen, nur hatten alle noch etwas anderes vor, so verabredeten wir uns locker für den abend. wir hatten noch viel zeit bis zum abend und so lag es nahe, mal wieder ins kino zu gehen. zufällig waren wir gerade am potsdamer platz und so gingen wir dann ins cinemaxx. wir schauten “the cell” und ich schwöre, dass dies einer der heftigsten filme war, die ich je gesehen habe. man beschrieb mir den film als eine mischung aus “matrix” und “das schweigen der lämmer”. das war sehr untertrieben. ich überlegte mehrfach ob ich das was da auf der leinwand zu sehen war, christina noch zumuten konnte. hätte sie ein wort gesagt, ich wäre mit ihr raus gegangen. ich hoffe nur, dass sie keine schlaflose nacht hatte. wer den film sehen will – er ist gut, aber nichts für zarte gemüter.
am abend kam ich dann bei frank an und wir wollten dann so richtig die sause machen. so haben wir dann noch franks mitbewohnerin eingepackt und sind erst einmal in die “haifischbar” zum cocktailschlürfen gefahren. mich hat es schon gewundert, dass es in berlin eine bar mit diesem namen gibt, aber sie hieß so, auch wenn sie mit der in hamburg nichts gemeinsam hat…sie war viel schöner.
der mojito versetzte mich noch nicht in wohlige schwingungen und so versuchten wir dem im “obst & gemüse” abhilfe zu verschaffen. das klappte auch ganz gut. nebenbei stand ich immer handytechnisch mit axel in verbindung, weil wir nun doch auch mal gemeinsam einen warmen abend in berlin verbringen wollten. leider war er samt freunden nie dort wo wir geraden waren. dafür testeten sie dann schon mal die läden, in denen wir uns dann für später verabredet haben. das war auch gut so, denn “tränenpalast” und “kalkscheune” waren an dem abend wohl nicht der renner.
irgendwann kam axel dann auch noch kurz (sehr kurz) im o&g vorbei. sie wollten nun ins “schwuz”. wir überlegten kurz, wollten aber tanzen und fuhren dann in “die kleine busche”, fast schon so was wie mein schwul-lesbisches stammlokal in berlin. tja, war nix mit gemeinsam. ein anderes mal dann wohl.
die nacht in der kleinen busche war richtig klasse. die musik mal zum heftig abhotten und dann wieder zum mitsingen, meistens aber beides. der dj hat nichts ausgelassen. um 5:00 gings dann ins bett. auf der fahrt dorthin bekam ich trotz erschöpfung mit, wie groß berlin doch ist. ich weiß aber nicht mehr wie lang wir mit bvg und taxi unterwegs waren. ab und an waren die augen einfach zu und die gedanken ganz weit weg.
am sonntag gabs erst mal lecker brunch. diesmal zusammen mit diana, stefan und freunden am prenzlauer berg. danach gab es berlin-standard-programm für touristen: rauf auf die dachterasse des reichstag (die hoffentlich ganz gut gewordenen fotos kommen in kürze). auch hier verpassten axel und ich uns nur knapp. danach heiße schokolade im einstein, womit sich mein berlinbesuch auch dem ende zuneigte.
frank brachte mich noch zum zug.
das könnte nun auch noch eine geschichte für sich werden: meine neu entdeckte freude am bahnfahren. ich denke dabei natürlich nicht an hamburger oder berliner u- und s-bahnen, sondern an die bahn ag. so gemütlich und pünktlich wie es diesmal war, kann ich mir für meine zukünftgen innerdeutschen ausflüge fast kein angenehmeres transportmittel mehr vorstellen. und weil surf & rail das ganze auch noch unschlagbar günstig macht, ist es sogar noch preiswerter als die fahrt mit dem auto.

Letzte Kommentare