25. September 2000
eigentlich sollten es ja vier sterne sein, die uns da versprochen wurden, aber dank einer unsäglichen planung des veranstalters unserer schulung, blieb meiner kollegin pam und mir nichts anderes übrig, als in einem, ich vermute mal, null-sterne-hotel abzusteigen.
abzusteigen ist das richtige wort, denn es war eine absteige. zumindest unsere beiden einzelzimmer erwiesen sich als kammern, die ich bisher immer nur in stundenhotels vermutet hätte. ich habe zwar noch keines von innen gesehen, aber ich denke selbst da ist die ausstattung der zimmer mit wesentlich mehr bedacht ausgewählt als in unserem “hotel”.
das betreten des zimmerchens erfolgt über das ?bad?, welches eigentlich keines war, denn hier hatte man einfach in den flur dusche, waschbecken und kleiderschrank eingebaut. die toilette war auf dem gang und dort mit allen anderen hotelgästen unserer etage zu teilen. ok, nicht mit allen, denn einige zimmer hatten tatsächlich ihr eigenes wc. wir bemühten uns redlich, diese örtlichkeit nicht zu besuchen, denn es war wirklich nicht schön.
die zimmer an sich bestanden aus bett, nachttisch, schreibtisch, telefon und man staune, fernseher. jedes zimmer hatte eine andere ausstattung, die meines erachtens aus den frühen siebzigern zu stammen schien.
ok war übrigens das frühstück, denn ich esse morgens eh nicht so viel.
aber es gab natürlich auch viel positives zu berichten. die flash-schulung war klasse und ich habe viel gelernt. jetzt heißt es üben, üben, üben.
nach der schulung, jeweils immer um 17:30 uhr ging es zum shoppen mit pam, was man in bielefeld wirklich gut kann, danach lecker cocktails schlürfen und dann ‘nen happen essen.
essen gehen kann man in der stadt auch gut und wer einmal dort hin kommt sollte unbedingt in das all about eve gehen, in dem es sehr viel asiatisches gibt, aber auch pasta und andere leckereien zu preisen die wirklich erträglich sind. das ambiente ist sehr beeindruckend, aber gemütlich und man möchte gar nicht wieder weg. der zweite tip ist das peppers, ein mexikaner mit angeschlossener cocktail-bar. wer dort essen geht sollte mal den voodoo-burger probieren. das teil schmeckt echt exotisch.
die drei tage vergingen irgendwie wie im fluge, was in anbetracht unseres hotels auch besser so war.
ach ja, eines noch. sollte der süße typ mit den sehr kurzen haaren, dem wir im ice 774 [basel - kiel] ab hannover gegenübersaßen dies lesen [aber wie wahrscheinlich ist das?], darf er sich ruhig mal melden…;-))
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